Ein Mann hat in Krakau aus seinem fahrenden Auto heraus auf dem Marktplatz das Feuer eröffnet und sechs Menschen getötet. Wie tagesschau berichtete, geschah die Tat gegen 15 Uhr offenbar wahllos und völlig willkürlich. Polens zweitgrößte Stadt steht seitdem unter Schock.
Die mutmaßliche Tatwaffe sei ein Gewehr, ähnlich wie beim Militär, schildert es die polnische Polizei.
Nach der Tat sei der Mann aus der Innenstadt herausgefahren, von Polizisten aufgehalten und überwältigt worden. An einer Straßenkreuzung habe er sich mit den Beamten einen Schusswechsel geliefert, sei getroffen und festgenommen worden. Zwei Polizisten seien lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei bezeichnet ihn als Sportschützen.
Alles deute darauf hin, dass er von extrem rechten Ideologien fasziniert gewesen sei.
Premierminister Donald Tusk bestätigte, zwei Frauen und ein Mann seien im Haus des Angreifers gestorben. Vieles deute auf den engsten Familienkreis hin.
Die Stadtbewohner veröffentlichten Aufnahmen vom Marktplatz, auf denen viel Blaulicht und weiträumige Absperrungen zu sehen sind. Am Samstag mischten sich viele Stunden lang Polizeisirenen darunter. Ein Passant sagte im polnischen Fernsehen, er sei tief traurig angesichts dessen, was geschehen sei. So etwas habe es hier bisher nicht gegeben.
Präsident Karol Nawrocki hat für heute und morgen Staatstrauer angeordnet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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