Mit dem Jahreswechsel 2027 tritt die Aktivpension in Kraft, wie die Kleine Zeitung berichtet. Die Kritik an den hohen Hürden hält jedoch an.
Für Männer gilt das sofort. Für Frauen sieht die Regelung eine Einschleifung vor, die sich an der Angleichung des Pensionsantrittsalters orientiert. Derzeit müssen Frauen 34 Versicherungsjahre vorweisen, ab 2033 gilt für sie dasselbe wie für Männer.
Die Aktivpension habe jedoch einen Pferdefuß, kritisiert er. Drexel fragt, wie viele Frauen diese Hürden schaffen werden.
Das Instrument sei nicht treffsicher.
Ein Anhaltspunkt liefern Zahlen der Pensionsversicherungsanstalt (PV), der größten Pensionsversicherungsträgerin, die für alle Unselbstständigen zuständig ist.
Diese Zahl schließe auch jene ein, die den Pensionsantritt hinausschieben. Auch sie profitieren ab 2027 von den neuen Steuervorteilen, zu denen der Entfall des Dienstnehmerbeitrags zur Pensionsversicherung zählt. Es bleibt mehr Netto vom Brutto.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer argumentierte, in den kommenden Jahren gingen hunderttausende Babyboomer in Pension, während deutlich weniger junge Menschen nachkämen. Damit fehle es nicht nur an Arbeitskräften, sondern auch an Arbeitsstunden.
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