Medizinische Teams und Totengräber arbeiten in der Demokratischen Republik Kongo unter äußerst schwierigen Bedingungen. Die Maßnahmen zur Eindämmung des anhaltenden Ebola-Ausbruchs werden fortgesetzt.
In der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo wird ein Medikament gegen den schwersten Ebola-Ausbruch der Landesgeschichte untersucht. An der klinischen Studie nehmen mehr als 250 Menschen teil.
In Butembo im Osten der Demokratischen Republik Kongo liefert ein mobiles Labor Ebola-Testergebnisse innerhalb von 24 Stunden, teils bereits nach sechs Stunden.
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat weitere Gebiete erreicht. Nach Angaben von Al Jazeera English gelten zehn Länder in der Region als besonders gefährdet.
In Bunia in der Provinz Ituri hat die Demokratische Republik Kongo eine Ebola-Impfkampagne für Beschäftigte im Gesundheitswesen gestartet. Die Stadt gilt als Zentrum des derzeit schnell wachsenden Ausbruchs.
In der Demokratischen Republik Kongo sollen 50.000 Beschäftigte an vorderster Front gegen einen anderen Ebola-Stamm geimpft werden. 20.000 von ihnen nehmen an einer einjährigen klinischen Studie teil.
Frauen und Mädchen tragen nach Angaben von UN News im Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo eine überproportionale Last. Viele kümmern sich trotz hoher Ansteckungsgefahr um Erkrankte und ihre Familien.
Die Übertragung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo geht zwar seit Mitte August zurück. Die Africa CDC warnt jedoch weiterhin vor einer ernsten Lage und verweist auf Lücken bei der Infektionskontrolle.
Mehr als 3000 Menschen sind im Kongo bereits an Ebola gestorben. Rekonstruktionen zum Verlauf der Epidemie legen nahe, dass das Virus möglicherweise schon seit Februar zirkuliert.
In der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu steigen nach Angaben der WHO die Ebola-Fälle. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt, der Kampf gegen die Krankheit in der DR Kongo sei noch nicht beendet.
Die WHO bewertet die Maßnahmen gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als ermutigend. Bis zum 11. September wurden in sieben Provinzen mehr als 7.000 Fälle gemeldet.
An der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda bemüht sich Dr. Kalanzi, eine weitere Ausbreitung des Ebola-Virus zu verhindern. Zugleich verschärfen Armut, lockere Kontrollen und Forderungen nach einer Grenzöffnung die Lage.
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