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UN-Menschenrechtskommissar Türk gratuliert Navi Pillay zum Friedensnobelpreis

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat Navi Pillay zum Friedensnobelpreis 2026 gratuliert. Er würdigte damit ihren Einsatz für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit.

UN-Menschenrechtskommissar Türk gratuliert Navi Pillay zum Friedensnobelpreis
Foto: Archivfoto: US Mission Geneva / Wikimedia Commons / Public domain

Das Wichtigste in Kürze

  • UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk gratulierte Navi Pillay am 9. Oktober zum Friedensnobelpreis 2026
  • Pillay war UN-Menschenrechtskommissarin, Richterin am Internationalen Strafgerichtshof und Präsidentin des Ruanda-Tribunals
  • Das Nobelkomitee will den mit 12 Millionen Kronen dotierten Preis am 10. Dezember 2026 in Oslo überreichen

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat der südafrikanischen Juristin Navi Pillay am Freitag (9. Oktober) zum Friedensnobelpreis 2026 gratuliert. Die Auszeichnung würdige Menschen, die sich für die Rechte anderer einsetzten, berichtete AllAfrica.

Türk sagte in Genf, die Ehrung sei ein stolzer Moment für die weltweite Menschenrechtsbewegung. Zu behaupten, der Preis sei verdient, greife sogar zu kurz. Angesichts der Angriffe auf Menschenrechte an vielen Fronten, auch durch Personen mit großer Macht, sei die Auszeichnung besonders bedeutsam.

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Der Preis gelte Menschen auf der ganzen Welt, die ihr Leben der Verteidigung der Menschenrechte widmeten und dabei häufig große Risiken für ihre Sicherheit eingingen. Türk zufolge bekräftige die Ehrung, dass Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht grundlegend für Frieden, Sicherheit und Wohlstand seien.

Pillay war von 2008 bis 2014 Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Sie ist südafrikanischer Herkunft und tamilischer Abstammung. Als erste schwarze Frau wurde sie Richterin am Obersten Gerichtshof Südafrikas.

Pillay war außerdem Richterin am Internationalen Strafgerichtshof und Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda. Türk sagte, sie verkörpere das internationale Recht, nachdem sie in Südafrika und auf internationaler Ebene verschiedene richterliche Funktionen ausgeübt habe. Er verwies dabei auch auf ihre Tätigkeit am Internationalen Gerichtshof.

Pillay wurde in Durban geboren und wuchs dort auf. An der University of Natal erwarb sie 1963 einen Bachelor of Arts und 1965 einen Bachelor of Law.

Während ihrer 28 Jahre als Anwältin in Südafrika, auch während der Apartheid, verteidigte sie Aktivisten gegen die Apartheid. Zu den von ihr vertretenen Gruppen gehörten der African National Congress, die Unity Movement, die Black Consciousness Movement und Azapo.

Türk dankte Pillay im Namen der Mitarbeiter des UN-Menschenrechtsbüros und sagte, sie inspiriere weiterhin ihn und Millionen andere Menschen. Der Friedensnobelpreis ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet rund 1,2 Millionen Dollar, dotiert. Das Nobelkomitee will ihn am 10. Dezember 2026 in Oslo überreichen, dem Todestag des schwedischen Industriellen Alfred Nobel, der die Preise gestiftet hat.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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