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Saudi Gericht hebt Todesstrafe gegen Sri Lanker auf

Der Oberste Gerichtshof Saudi-Arabiens hat die Todesstrafe gegen den 27-jährigen Sri Lanker Anojan Sivarasa aufgehoben. Er war wegen eines Facebook-Beitrags zum Tod verurteilt worden.

Saudi Gericht hebt Todesstrafe gegen Sri Lanker aufSymbolbild
Foto: KATRIN BOLOVTSOVA · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Saudi-Arabiens Oberster Gerichtshof hob die Todesstrafe gegen den sri-lankischen Arbeitsmigranten Anojan Sivarasa auf
  • Die Entscheidung folgte laut Bericht diplomatischen Bemühungen Sri Lankas, dessen Regierung den Beschluss begrüßte
  • Sivarasa war wegen eines als Beleidigung des Propheten Mohammed gewerteten Facebook-Beitrags zum Tod verurteilt worden

Der Oberste Gerichtshof Saudi-Arabiens hat die gegen den sri-lankischen Arbeitsmigranten Anojan Sivarasa verhängte Todesstrafe aufgehoben. Die Entscheidung sei nach diplomatischen Bemühungen Sri Lankas gefallen, berichtete Hindustan Times World. Die sri-lankische Regierung begrüßte den Beschluss.

Präsident Anura Kumara Dissanayake dankte Saudi-Arabien für den Ausgang des Verfahrens. Er würdigte zudem die Arbeit von Diplomaten, Staatsbediensteten und Rechtsteams beider Länder. Der Präsident bezeichnete die Entscheidung als menschlich und gerecht.

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Sivarasa ist 27 Jahre alt. Er hatte in einem Facebook-Beitrag auf einen Kommentar reagiert, der eine hinduistische Gottheit beleidigt habe. Seine Antwort auf Tamil habe den Propheten Mohammed beleidigt. Sivarasa löschte den Beitrag nach Angaben des Berichts rasch und veröffentlichte eine Entschuldigung.

Ein Screenshot war jedoch bereits angefertigt worden. Der Arbeitgeber in Saudi-Arabien sei darüber informiert worden und habe anschließend die Behörden eingeschaltet. Sivarasa wurde im Juli festgenommen. Seine Geräte seien beschlagnahmt und seine Konten in sozialen Medien gelöscht worden.

Zunächst verurteilte das Strafgericht von Al-Ahsa ihn zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von drei Millionen Saudi-Riyal. Sivarasa legte Berufung gegen das Urteil ein. Nachdem die Staatsanwaltschaft eine Verhandlung nach dem islamischen Recht beantragt hatte, billigte das Berufungsgericht diesen Antrag und erhöhte die Strafe auf den Tod.

Der Fall hatte in Sri Lanka wochenlang Besorgnis ausgelöst. Die Regierung setzte sich diplomatisch für Sivarasas Freilassung ein, während seine Familie um die Verschonung vor der Todesstrafe bat. Sein Bruder Hamsidan sagte der BBC, Menschen in Saudi-Arabien hätten von der Angelegenheit nichts gewusst. Personen in Sri Lanka hätten E-Mails an das Unternehmen geschickt, bei dem Sivarasa gearbeitet habe.

Der Fall stand laut einem früheren BBC-Bericht im Zusammenhang mit einer hinduistischen Pilgerreise in Sri Lanka und einem im Juni verbreiteten Video. Darin sei ein muslimischer Mann zu sehen gewesen, der einen Hund getreten habe. Sivarasa stamme aus der Ostprovinz Sri Lankas und sei etwa neun Monate vor der Berichterstattung zum Arbeiten nach Saudi-Arabien gereist.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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