Schwere Unwetter haben in Istanbul und mehreren Regionen Griechenlands Menschenleben gefordert, Überschwemmungen ausgelöst und den Verkehr beeinträchtigt, berichtete die Süddeutsche Zeitung. In Istanbul dauerten Such- und Rettungsmaßnahmen sowie Evakuierungen nach den Überflutungen an.
Im europäischen Stadtteil Sariyer starb eine 34-jährige Person, als sie eine überschwemmte Straße überqueren wollte. Nach einem Sturz konnte sie sich nicht selbst aus einer Wasserlache befreien. Passanten halfen, doch die Person starb anschließend im Krankenhaus. Bereits zuvor war ein 14-Jähriger nach einem Stromschlag in einer Pfütze gestorben.
Rettungskräfte befreiten in Sariyer Menschen aus einem Geschäft. Beteiligt waren Teams der Unterwasserrettung, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, der Küstenwache und des Ordnungsamts. Der staatliche türkische Wetterdienst kündigte weiteren Regen und Gewitter an. Der Gouverneur von Istanbul hatte den Präsenzunterricht an den Schulen bereits ausgesetzt.
Zeitweise eingeschränkte U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen nahmen den Betrieb wieder auf. Im Stadtteil Kagithane wurden eine Moschee und umliegende Gebäude überflutet, nachdem der Kagithane-Bach über die Ufer getreten war.
Auch auf der griechischen Insel Rhodos starb ein Mensch. In der Küstenregion nahe Archangelos wurde ein Mann leblos gefunden.
Auf Skiathos rissen die Fluten Autos mit und überfluteten Straßen, Geschäfte und Häuser. Auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um, zudem wurden Straßen beschädigt.
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