Der Bau der geplanten Rad- und Fußgängerbrücke über die Rostocker Warnow wird voraussichtlich 35 Millionen Euro teurer als zuletzt angenommen. Die Rostocker Bürgerschaft soll am 26. November in einer Sondersitzung endgültig über das Vorhaben entscheiden, wie der NDR berichtet.
Im Februar waren dafür noch 63 Millionen Euro veranschlagt worden. Die beteiligten Bauunternehmen sind nur bis Ende November an ihre Angebote gebunden, wodurch zusätzlicher Zeitdruck entsteht.
Die Verwaltung teilte zu Wochenbeginn mit, beim Bund weitere Fördermittel beantragt zu haben. Der Haushaltsausschuss des Bundestages soll darüber am 12. November entscheiden. Deshalb muss die Bürgerschaft noch im November zusammenkommen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Volt erklärte, sie stehe weiterhin zur Entscheidung für den Brückenbau. Dieses Geld könne nun für die Warnowbrücke verwendet werden.
Auch der AfD-Fraktionsvorsitzende Michael Meister sprach sich grundsätzlich für das Projekt aus. Die AfD wolle jedoch nur zustimmen, wenn der Bund mehr Geld bereitstelle und die Stadtkasse nicht zusätzlich belastet werde.
Entscheidend sei für sie Kostensicherheit. Zugleich müsse künftig früher geprüft werden, ob jedes Detail maximal kompliziert und filigran ausgeführt werden müsse.
Wenn die Bürgerschaft am 26. Der Baustart ist nach den Plänen der Verwaltung für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
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