US-Präsident Donald Trump hat am Freitag (16. Oktober) den bewaffneten Passanten gelobt, der nach einem Angriff auf eine Grundschule in Bend im Bundesstaat Oregon einen 16-jährigen Schützen erschoss. Trump habe den Mann als „großen Helden“ bezeichnet und gesagt, die Lage hätte noch schlimmer ausgehen können, berichtete CNA World.
Der Angreifer hatte am Donnerstag (15. Oktober) an der Silver Rail Elementary School drei Kinder und eine Lehrkraft getötet. Nach Angaben der Polizei verfolgte der Passant den Schützen in das Schulgebäude und erschoss ihn, bevor die Beamten eintrafen.
Trump habe erklärt, der Passant habe eingegriffen und gewusst, wie man mit einer Waffe umgehe. Die National Rifle Association (NRA) bezeichnete den Vorfall als weiteren Hinweis auf die Bedeutung bewaffneter Bürger, die sich an Recht und Gesetz hielten. Das Vorgehen des Passanten zeige den Angaben der NRA zufolge den Heldenmut gewöhnlicher Bürger, die bereit seien zu handeln, wenn das Leben Unschuldiger bedroht sei.
Der Angriff hat die Debatte über Schusswaffengewalt in den USA erneut angeheizt. Die Organisation GIFFORDS erklärte, die Krise durch Waffengewalt töte Kinder; es müsse damit Schluss sein. Nach Angaben des Gun Violence Archive wurden in diesem Jahr in den USA mehr als 360 Schusswaffenangriffe mit mindestens vier angeschossenen Menschen registriert, wobei der Schütze nicht mitgezählt wird.
Umfragen zufolge unterstützt eine breite Mehrheit der Bevölkerung strengere Kontrollen beim Kauf von Schusswaffen. Die NRA lehnt zusätzliche Beschränkungen ab. Gesetzgeber seien wiederholt untätig geblieben. Beim bislang tödlichsten Schulangriff in der Geschichte der USA hatte ein südkoreanischer Student am 16. April 2007 an der Virginia Tech 32 Menschen getötet und 17 weitere verletzt, bevor er sich selbst das Leben nahm.
InstaNews hatte am 15. Oktober über den mutmaßlichen Schützen berichtet, der nach Schüssen an der Schule in Oregon starb.
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