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Gewalt bei Protesten in Tirana dauert den vierten Tag an

In Tirana sind erneut Demonstranten und Polizei aneinandergeraten. Die Proteste richten sich gegen Ministerpräsident Edi Rama und hohe Studiengebühren. Rama macht ausländische Kräfte für die Unruhen verantwortlich.

Gewalt bei Protesten in Tirana dauert den vierten Tag anSymbolbild
Foto: Mico Medel · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • In Tirana kam es den vierten Tag in Folge zu Gewalt zwischen Demonstranten und Polizei
  • Demonstranten versuchten, in Regierungsgebäude einzudringen; 160 Menschen wurden wegen Gewalttaten festgenommen
  • Innenminister Ervin Demo meldete 156 Verletzte, darunter 97 Polizisten; zwei Beamte wurden suspendiert

In Tirana sind Demonstranten und Polizei den vierten Tag in Folge gewaltsam aneinandergeraten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein, während Protestierende Steine warfen und Mülltonnen in Brand steckten. Die Kämpfe dauerten in mehreren Teilen der Stadt bis in die Nacht an, berichtete Arab News.

Am Freitag versuchten Demonstranten laut AFP-Journalisten, in Regierungsgebäude am zentralen Boulevard der Hauptstadt einzudringen.

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In Tirana hatten zunächst Hunderte Menschen vor dem Bildungsministerium demonstriert.

Auch mehrere Regierungsgebäude, darunter das Finanzministerium, waren Ziel von Angriffen. Nach Angaben der Polizei wurden am Donnerstag 160 Menschen wegen Gewalttaten festgenommen. Ein AFP-Journalist beobachtete dem Bericht zufolge maskierte Gruppen, die Schaufenster einschlugen und Geschäfte plünderten.

Innenminister Ervin Demo teilte mit, in den vergangenen Tagen seien 156 Menschen verletzt worden, darunter 97 Polizisten. Er sagte, es gebe mehr Gründe, sich für das Wohl des Landes zusammenzufinden, als gegeneinander zu kämpfen. Die Proteste seien ein verdeckter Versuch jener Kräfte, die durch Gewalt die Macht übernehmen wollten. Zuvor hatte Demo erklärt, in zwei Fällen sei unverhältnismäßige Polizeigewalt festgestellt worden. Zwei Polizisten seien suspendiert worden.

Die Unruhen folgen auf monatelange Proteste gegen die Regierung. Diese waren zunächst durch ein umstrittenes Resortprojekt ausgelöst worden, das mit der Familie von US-Präsident Donald Trump in Verbindung gebracht wird.

Rama erklärte, die Proteste hätten mit den Schwierigkeiten, Problemen oder berechtigten Wünschen von Menschen, die ein besseres Leben wollten, überhaupt nichts zu tun. Hinter den Ereignissen stecke dieselbe Hand, die die albanische Opposition im Griff habe und Albanien bereits mehrfach verbrannt und zerstört habe, sagte er in einem Facebook-Video.

Diese Kräfte wollten nicht, dass Albanien in Frieden lebe, sagte Rama. Er hat die Sorgen der Demonstranten wiederholt zurückgewiesen und ihnen vorgeworfen, von ausländischen Interessen beeinflusst zu sein, ohne dafür Einzelheiten oder Belege zu nennen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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