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CDC schickt Seuchendetektiv nach Pennsylvania

Pennsylvania hat sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Masern bestätigt. Der Landkreis Lancaster, das Zentrum des Ausbruchs, hat keine eigene Gesundheitsbehörde. Die US-Gesundheitsbehörde CDC entsendet nun einen Wissenschaftler.

CDC schickt Seuchendetektiv nach PennsylvaniaSymbolbild
Foto: DarkoStojanovic · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Pennsylvania hat sechs Masern-Todesfälle bestätigt, die Zahl der Fälle stieg bis Mittwoch auf 1.222 nach 86 eine Woche zuvor
  • Die CDC schickt einen Seuchendetektiv nach Pennsylvania, das Zentrum des Ausbruchs liegt im Landkreis Lancaster mit über 415 Fällen
  • Lancaster ist der größte Landkreis Pennsylvanias ohne eigene Gesundheitsbehörde, weshalb Alice Yoder für eine solche Behörde wirbt

Pennsylvania hat sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Masern bestätigt. Wie The Guardian berichtet, wurden im Bundesstaat bis zu einem Mittwoch 1.222 Masernfälle registriert, eine Woche zuvor waren es 86.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC schickt einen Wissenschaftler aus ihrem Epidemic Intelligence Service nach Pennsylvania, einen sogenannten Seuchendetektiv, um den wachsenden Ausbruch einzudämmen. Die CDC werde eng mit den Gesundheitsbehörden des Bundesstaates zusammenarbeiten, teilte eine Sprecherin mit, wie NBC News berichtete. Die CDC-Direktorin Dr. Erica Schwartz empfehle die MMR-Impfung als wirksamste Vorbeugung gegen Masern.

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Im Zentrum des Ausbruchs liegt der Landkreis Lancaster. Stand 9. Oktober waren dort mehr als 415 Fälle bestätigt. Lancaster ist der größte Landkreis des Bundesstaates ohne eigene Gesundheitsbehörde. Die Amish, eine sogenannte plain community, machen etwa acht Prozent der Bevölkerung des Landkreises aus. Sie waren historisch niedriger geimpft.

Alice Yoder, die 2023 in das Board of Commissioners des Landkreises gewählt wurde und früher als Intensivpflegekraft arbeitete, sagte der Zeitung gegenüber, die Kreisverwaltung sei sehr besorgt. Ohne eigene Gesundheitsbehörde sei der Landkreis klar im Nachteil. Das Land müsse viel leisten, Pennsylvania habe 67 Landkreise, von denen 60 zentral vom Land verwaltet würden. Eine eigene Behörde würde lokale Daten in Echtzeit liefern und über Personal verfügen, das bereits Beziehungen zu Partnern vor Ort habe. So könne man bei ersten Anzeichen eines Ausbruchs schnell reagieren.

Yoder wirbt deshalb dafür, dass der Landkreis eine eigene Gesundheitsbehörde einrichtet. Solange es keine gibt, erfahre der Landkreis von Masernfällen und Todesfällen nur aus Medienmitteilungen, zur gleichen Zeit wie die Öffentlichkeit. Sie habe nie gedacht, Masern in ihrem Leben noch einmal zu erleben. Als der Ausbruch dann kam, habe sie gedacht, man hätte sich darauf besser vorbereiten sollen.

Vorteile haben Landkreise mit eigener Gesundheitsbehörde wie Montgomery, weil sie mit lokalen Initiativen zusammenarbeiten können, etwa mit Koalitionen zur Förderung der Immunität. Die Vizevorsitzende der Montgomery County Immunization Coalition, Susan W., nannte als Hauptziel der Koalition, den Zugang zu Impfstoffen zu verbessern. Die größten Hürden seien Zugang und Verfügbarkeit. Positiv seien die öffentlich-privaten Partnerschaften, die seit der Pandemie entstanden seien, um Impfstoffe in Gemeinden zu bringen, auch für Menschen ohne oder mit unzureichender Versicherung. Desinformation und die Suche nach Gesundheitsinformationen bei Google oder in sozialen Medien machten die Lage schwieriger. Die Koalition wolle vertrauenswürdige Quellen für alle bereitstellen.

Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, hatte der Regierung und dem US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. vorgeworfen, Impfmisinformationen zu verbreiten. Im August sagte er bei einer Unterrichtung über zwei Masern-Todesfälle in seinem Bundesstaat, den ersten seit drei Jahrzehnten, die Äußerungen und die Rhetorik der Regierung wirkten sich negativ auf Gemeinden im ganzen Land aus, besonders in Pennsylvania. Falsche Informationen hätten reale Folgen.

Landesweit meldete die CDC zuletzt 4.410 Masernfälle, 330 mehr als im Update der Vorwoche. Wie Reuters anmerkt, stützt sich die CDC bei Masern-Todesfällen nun auf Sterbedaten des National Center for Health Statistics statt auf Angaben der Landesgesundheitsbehörden. Diese Umstellung wird genau geprüft.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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