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Katar warnt: Energieschock durch Iran-Krieg noch nicht am Höhepunkt

Vizepremier Al Thani warnt vor weiteren Folgen für die Energieversorgung, lehnt Transitgebühren in der Straße von Hormus ab und wirbt für Dialog mit Teheran.

Katar warnt: Energieschock durch Iran-Krieg noch nicht am HöhepunktSymbolbild
Foto: hpgruesen · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Katars Vize-Ministerpräsident warnt, der Energieschock durch den Krieg gegen Iran habe seinen Höhepunkt noch nicht erreicht
  • Iranische Angriffe beschädigten im März Anlagen im Industriekomplex Ras Laffan, deren Reparatur mehrere Jahre dauern dürfte
  • Al Thani lehnt Transitgebühren in der Straße von Hormus ab und hofft auf eine Vereinbarung zwischen den USA und Iran

Katars stellvertretender Ministerpräsident Scheich Saoud bin Abdulrahman Al Thani hat davor gewarnt, dass die globalen Energieschocks durch den Krieg gegen Iran ihren Höhepunkt noch nicht erreicht haben. Beim Global Security Forum in Doha sagte er am Montag, es seien in den kommenden Tagen und Monaten weitere Auswirkungen zu erwarten. Wie Al Jazeera English berichtet, geht es dabei um mögliche weitere Störungen der Versorgung, des internationalen Handels und des Wirtschaftswachstums.

Al Thani nannte mehrere Bedrohungen für Katar und die gesamte Golfregion, darunter Risiken für die Souveränität und Unterbrechungen der Energielieferungen. Er verwies auf die anhaltende Instabilität in der Straße von Hormus, einer wichtigen Wasserstraße für Öl- und Flüssigerdgas-Lieferungen (LNG).

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Iranische Angriffe auf den Industriekomplex Ras Laffan hatten im März Anlagen beschädigt. Die Reparaturen würden nach Angaben von Al Thani voraussichtlich mehrere Jahre dauern. Auf die Frage nach dem Angriff sagte er, man sei überrascht gewesen. Seitdem habe es viele Gespräche mit Iran gegeben. Katar habe aus den Angriffen Lehren gezogen, um alle seine Anlagen vor unerwarteten Attacken zu schützen.

Al Thani sprach sich außerdem gegen Transitgebühren für Schiffe in der Straße von Hormus aus. Solche Gebühren dürften nicht erhoben werden, sagte er. Die Unsicherheit über die Wasserstraße werde letztlich Verbraucher weltweit treffen. Trotz der Angriffe halte Katar den Kontakt zu Teheran aufrecht, die beiden Länder seien auf verschiedenen Ebenen in Verbindung geblieben, obwohl sie uneins seien. Die Beziehung zu Iran vor den Angriffen beschrieb Al Thani als von Vertrauen geprägt. Er verwies dabei auf ein gemeinsames Offshore-Gasfeld und langjährige wirtschaftliche Interessen.

Al Thani äußerte die Hoffnung, dass die Vermittlung von Katar, Pakistan und Oman zu einer Vereinbarung zwischen den USA, Iran und weiteren Beteiligten, darunter Israel, führen werde. Eine nachhaltige Lösung erfordere einen breiteren regionalen Dialog, an dem die Staaten des Golf-Kooperationsrats (GCC), Pakistan und die Türkei beteiligt sind, abgestimmt mit internationalen Partnern. Zudem regte er an, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran auszubauen, um künftige Konflikte zu verhindern. Als Beispiel nannte er die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland nach Jahrzehnten der Feindschaft. Iran sei der Nachbar Katars, man müsse Wege finden, mit dem Land zu leben.

Zur Verteidigungspartnerschaft mit Washington sagte Al Thani, mehr als 90 Prozent der Angriffe seien durch gemeinsame Expertise und militärische Fähigkeiten verhindert worden, die in den vergangenen drei bis vier Jahrzehnten aufgebaut wurden. Katar baue den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid weiter aus, auf dem US-Truppen und Soldaten anderer Partnerstaaten stationiert sind. Der Stützpunkt sei selbst von Iran angegriffen worden. Zudem kündigte Al Thani eine neue regionale Verteidigungspartnerschaft an, mit Schwerpunkten auf Luftverteidigung, Abwehr von Drohnen und Cybersicherheit. Welche regionalen Partner beteiligt sind, nannte er nicht. Vermittlungsbemühungen, so betonte er, schlössen die Bereitschaft zur Verteidigung des eigenen Territoriums nicht aus.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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