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Migrantenorganisationen verlangen Vorkehrungen für den Fall einer AfD-Beteiligung

Mehrere Migrantenorganisationen fordern in einem offenen Brief an Bund und Länder Schutzvorkehrungen für den Fall, dass die AfD in Sachsen-Anhalt mitregiert. Unter anderem soll Asylsuchenden erlaubt werden, ihren Wohnort zu verlassen, wenn sie rassistische Gewalt befürchten.

Migrantenorganisationen verlangen Vorkehrungen für den Fall einer AfD-BeteiligungSymbolbild
Foto: noelsch · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Migrantenorganisationen fordern Bund und Länder zur Vorbereitung auf mögliche AfD-Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt auf
  • Vor der Ministerpräsidentenkonferenz fordern die Verbände einen Bundesschutzfonds und eine schriftliche Antwort binnen vierzehn Tagen
  • Seit den AfD-Wahlerfolgen gehen Hassmails und Drohbriefe bei den Verbänden ein, und sie fragen, ob Sicherheitsbehörden sie schützen

Zahlreiche Migrantenorganisationen verlangen, Bund und Länder sollten sich auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vorbereiten. Das berichtete Spiegel Online. Ein Konzept zum Schutz der Menschen, die von einer solchen Regierung bedroht wären, existiert nach ihrer Darstellung bis heute nicht.

Den Brief verschickten sie bewusst vor der Ministerpräsidentenkonferenz, die am Donnerstag stattfindet.

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Die Verbände halten fest, dass über die Gefährdung der Demokratie viel gesprochen werde. Die Bedrohung von Menschen, die nicht in ein völkisches Weltbild passen, spüren nach ihrer Darstellung dagegen vor allem die Betroffenen selbst im Alltag.

Seit den Wahlerfolgen der AfD erlebten diese Gruppen und ihre Organisationen Ablehnung und Hass in einem Ausmaß, wie es seit Langem nicht zu beobachten gewesen sei. In den Geschäftsstellen der Verbände gingen Hassmails und Drohbriefe ein. Die Verfasser fragen zudem, ob Sicherheitsbehörden, deren Handeln die AfD politisch verantworte, kommen würden, um die Betroffenen zu schützen.

Sie soll klären, welche Gefährdungen durch eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt entstehen könnten, und Gegenmaßnahmen entwickeln.

Daneben fordern die Verbände einen Schutzfonds des Bundes.

Die Absender erinnern daran, dass die Verfassung in Sachsen-Anhalt wie überall in Deutschland gilt. Bund und Länder sollen Grenzen setzen und heute sagen, wie sie diese durchsetzen wollen. Die Verfasser bitten um eine schriftliche Antwort binnen vierzehn Tagen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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