Die Rechtsaußen-Partei kommt darin auf 21 Prozent, ihr bislang bestes Ergebnis, das klassische Umfrageinstitute im Freistaat gemessen haben. Die übrigen Parteien im Landtag kämen auf 44 Prozent, also einen Punkt weniger.
Ihr damaliges Ergebnis lag bei 14,4 Prozent.
Als Partner wären sie dort nur schwer zu vermitteln. Immerhin muss sich Söder nun nicht frühzeitig auf die Freien Wähler festlegen.
Als größte Gewinnerin der Umfrage darf sich die AfD fühlen. Die 21 Prozent bedeuten einen deutlichen Zuwachs gegenüber den 14,6 Prozent der Landtagswahl 2023. Dieser Trend setzt sich laut Umfrage auch landesweit fort. Vom Ziel, in Bayern zu regieren, ist die AfD jedoch weit entfernt. Söder hat eine Koalition mit der AfD kategorisch ausgeschlossen.
Käme sie schon jetzt auf fünf Prozent, wäre die Regierungsmehrheit für CSU und Freie Wähler dahin.
Auch die persönlichen Zustimmungswerte zeigen Verluste der Koalition. Mit Söder sind 49 Prozent eher unzufrieden, 48 Prozent eher zufrieden.
Breite Zustimmung gibt es dagegen für Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) als mögliche Bundespräsidentin.
Anders als im Bund, wo die AfD inzwischen klar vor der Union liegt, scheint die Führungsposition der CSU in Bayern stabil zu sein. Die Schwäche der Union im Bund hinterlässt nach Einschätzung der Autoren jedoch Spuren auch im Freistaat.
Im Gegensatz zur AfD stehe sie für einen Patriotismus mit Verantwortung. Einer der beiden Leitanträge des Parteitags nennt als Feinde der Demokratie neben der AfD auch die Linke. Eine Zusammenarbeit mit der AfD lehnt die CSU schon aus inhaltlichen Gründen ab. Der zweite Leitantrag stellt die Menschen in Bayern in den Mittelpunkt. Huber bezeichnete die Nähe zum Menschen als Alleinstellungsmerkmal der CSU.
Auch mit 36 Prozent muss die CSU nicht über eine Zusammenarbeit mit den ganz Rechten nachdenken, anders als die CDU in anderen Bundesländern.
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