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Neue Grundsicherung entlastet den Bundeshaushalt bislang nicht

Die seit Juli geltende Grundsicherung hat den Bund laut einer Auswertung bislang nicht entlastet. Ifo-Experte Andreas Peichl hält das Wahlkampfversprechen der Union für nicht eingelöst und warnt vor Folgen für das Vertrauen in Sozialreformen.

Neue Grundsicherung entlastet den Bundeshaushalt bislang nichtSymbolbild
Foto: stevepb · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Grundsicherung entlastet den Bundeshaushalt laut einer Auswertung von Monatsberichten des Finanzministeriums bislang nicht
  • Die Kosten inklusive Mieten lagen im Juli, August und September bei 3,5, 3,4 und 3,3 Milliarden Euro und damit auf Vorjahresniveau
  • Laut Ifo-Experte Andreas Peichl müssten mindestens eine Million Langzeitarbeitslose eine Stelle finden, um nennenswerte Summen einzusparen

Die Welt berichtet unter Berufung auf eine Auswertung der „Süddeutschen Zeitung“, dass die seit Juli geltende Grundsicherung den Bundeshaushalt bislang nicht entlastet. Grundlage der Analyse sind Monatsberichte des Bundesfinanzministeriums.

Demnach lagen die Kosten für die Grundsicherung einschließlich Mieten im Juli bei 3,5 Milliarden Euro, im August bei 3,4 Milliarden und im September bei 3,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr 2025 betrugen die Ausgaben in denselben Monaten 3,5, 3,5 und 3,4 Milliarden Euro. Die Werte bewegen sich damit auf dem Niveau der Vorjahresmonate. Auch in den ersten sechs Monaten des Jahres, als die Reform noch nicht galt, gab es nur geringe Schwankungen.

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Dieses Versprechen ist nach den Zahlen nicht eingetreten. Experten zeigen sich nach Angaben der Zeitung davon nicht überrascht. Andreas Peichl vom Ifo-Institut sagte der SZ, das Versprechen habe Erwartungen geweckt, die die Reform nicht habe erfüllen können. Um nennenswerte Summen einzusparen, müssten nach Einschätzung Peichls mindestens eine Million Langzeitarbeitslose eine Stelle aufnehmen. Das, so Peichl, schaffe das Sanktionsrecht nicht.

Unabhängig von der Reform sinken die Ausgaben für die Grundsicherung seit Längerem leicht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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