Einige Websites von Behörden im Norden sind wieder erreichbar, nachdem sie am Mittwoch vorsorglich offline gestellt worden waren. Wie der NDR berichtet, gehören dazu die Webseiten der Städte Hannover, Varel und Stralsund sowie der Krankenhäuser in Grimmen und auf Bergen auf Rügen. Ein Update, das die Sicherheitslücke schließen soll, ist im Gange.
In Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind weiterhin Websites von Behörden, kommunalen Betrieben, Verbänden und Vereinen nicht erreichbar. Nach eigenen Angaben konnte das BSI bisher keine Fälle feststellen, in denen Hacker durch die Sicherheitslücke eingedrungen seien. Auch das Nachrichtenportal heise online teilte gegenüber NDR Niedersachsen mit, dass es bisher keine Hinweise darauf gebe, dass die Lücke ausgenutzt wurde und ein Schaden entstanden sei.
Wie heise online schreibt, war die Veröffentlichung eigentlich für den 22. Oktober geplant. Wegen eines Leaks wurde sie um einen Tag auf Mittwoch vorverlegt.
Das Innen- und Digitalministerium Niedersachsens teilte mit, sämtliche Seiten des Landes seien am Mittwoch vorsorglich in den Wartungsmodus genommen worden. Der Normalbetrieb werde vermutlich im Laufe des Vormittags wieder aufgenommen, sagte eine Sprecherin.
Die Online-Seiten des NDR sind dagegen wie gewohnt erreichbar.
Zu den offline gegangenen Seiten gehören nach Auswahl unter anderem das Land Niedersachsen, die Polizei, die Medizinische Hochschule Hannover, die Universität Göttingen, die Verkehrsbetriebe Üstra, die Städte Goslar, Wolfenbüttel und Celle, die Landkreise Hildesheim, Cuxhaven und Hameln-Pyrmont. In Mecklenburg-Vorpommern zählen unter anderem die Stadt Rostock, die Stadt Anklam, der Landkreis Nordwestmecklenburg und die Universitätsmedizin Greifswald dazu. In Hamburg und Schleswig-Holstein waren unter anderem die Universität Hamburg sowie die Städte Flensburg, Kiel, Reinbek und Geesthacht betroffen.
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