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Gegner der Lockerung führen in erster SRG-Umfrage mit 49 Prozent

SRF News meldet nach der ersten SRG-Umfrage zum Kriegsmaterialgesetz 49 Prozent Ablehnung und 41 Prozent Zustimmung. Zehn Prozent der Befragten sind noch unentschlossen, weshalb die Abstimmung vom 29. November 2026 offen bleibt.

Gegner der Lockerung führen in erster SRG-Umfrage mit 49 ProzentSymbolbild
Foto: blickpixel · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Erste SRG-Umfrage zum Kriegsmaterialgesetz sieht die Gegner der Lockerung mit 49 Prozent vorne, bei zehn Prozent Unentschlossenen
  • Käufer müssen nicht mehr in jedem Fall auf Weitergabe verzichten, der Bundesrat kann dies aber weiterhin verlangen
  • Regional zeigt sich ein Röstigraben: Deutschschweiz 53 Prozent Ja, Romandie nur 37 Prozent Ja

Gemäss einer ersten SRG-Umfrage ist der Ausgang der Abstimmung über das Kriegsmaterialgesetz noch offen, wie SRF News berichtet. Ausschlaggebend für die offene Lage ist der hohe Anteil Unentschlossener von zehn Prozent.

Das Parlament hat die Änderung des Kriegsmaterialgesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Nun steht sie auf dem Prüfstand.

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Käufer müssten zudem nicht mehr in jedem Fall zusichern, dass sie das erworbene Material nicht an andere Staaten weitergeben. Der Bundesrat kann eine solche Zusicherung jedoch weiterhin verlangen, wenn aussen-, neutralitäts- oder sicherheitspolitische Gründe dafür sprechen. Aus denselben Gründen kann er Lieferungen an Partnerländer in einem bewaffneten Konflikt verhindern. Direkte oder indirekte Lieferungen an die Ukraine bleiben nach Angaben des Bundesrats weiterhin nicht möglich.

Gegen die Änderung haben mehrheitlich linke Parteien und Organisationen das Referendum ergriffen, weshalb das Volk darüber abstimmt. Bundesrat und Parlament empfehlen ein Ja an der Urne.

Zwar sind die Fronten zwischen links und rechts verhärtet, doch die Meinungsbildung insgesamt ist laut Umfrage noch wenig gefestigt. Der Anteil der noch Unentschiedenen eröffnet beiden Seiten Spielraum für ihre Kampagnen. Nach Einschätzung von SRF News dürfte zudem die Mobilisierung eine entscheidende Rolle spielen.

Bei den Anhängern der SP und der Grünen dagegen lehnen 63 respektive 62 Prozent die Änderung ab.

Regional zeichnet sich ein Röstigraben ab. In der Deutschschweiz liegt das Ja mit 53 Prozent knapp vorne. In der Romandie würden 47 Prozent Nein stimmen, lediglich 37 Prozent Ja.

Stark polarisierend wirkt die Frage der Neutralität. Je 47 Prozent sehen bei einer Annahme die Glaubwürdigkeit der Schweizer Neutralität gefährdet beziehungsweise die bewaffnete Neutralität gestärkt.

Deren Sympathisanten stimmen dem Argument, die Neutralität würde durch eine Annahme gefährdet, knapp zu. Dies geschieht trotz der Ja-Parole der Partei.

Die Befragung zu den Abstimmungen vom 29. November 2026 führte GFS Bern im Auftrag der SRG SSR zwischen dem 5. und 18. Oktober 2026 durch. Der mittlere Befragungszeitpunkt war der 11. Oktober 2026. Ausgewertet wurden die Antworten von 14.874 Stimmberechtigten.

Der statistische Fehler beträgt ±2,8 Prozentpunkte. Kleinere Abweichungen sind dabei wahrscheinlicher als grössere.

Diese Stichprobe ist nach Sprachregionen gewichtet. Zusätzlich flossen online bereinigte Angaben von 13.853 Personen sowie 515 Antworten aus den sozialen Medien in die Auswertung ein.

Weil sich die Teilnehmenden selbst melden, ist die Stichprobe nicht repräsentativ für die Grundgesamtheit. Die Daten werden deshalb nach Wohnort, Alter, Geschlecht und politischer Zugehörigkeit gewichtet, um sie an die tatsächliche Zusammensetzung der Stimmberechtigten anzupassen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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