Die Fronten gelten als verhärtet, seit Volkswagen zuletzt zehn Tarifverträge gekündigt hat.
Der Termin trägt den Titel Überprüfungsgespräch. Die Arbeitnehmervertreter wollen vor allem wissen, welche Veränderungen auf die Belegschaft und die einzelnen Werke zukommen.
Die Arbeitnehmerseite hat einen umfangreichen Katalog mit Fragen vorbereitet und erwartet heute Antworten. Auch Volkswagen selbst hat Gesprächsbedarf angemeldet. Die Liste der Probleme sei lang: Die Werke seien nicht ausgelastet, die Autoverkäufe schwach und die Produktionskosten in Deutschland vergleichsweise hoch. Aus dem Konzern war zuletzt immer wieder zu hören, die Lage habe sich massiv verschärft. Deshalb seien weitere Sparmaßnahmen nötig, und wie diese aussehen könnten, steht heute auf der Tagesordnung.
Die Gewerkschaft wirft Volkswagen vor, mit den geplanten Einschnitten auf Konfrontationskurs zu gehen. In einem Newsletter des DGB heißt es, Bezahlung, Urlaubstage und weitere Errungenschaften seien nicht die Ursache der Krise.
Auf der Kippe stehen die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. Auch InstaNews hatte am 19. Oktober über eine laut einem Bericht geplante Lohnpause in Deutschland bis 2030 berichtet.
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