InstaNews Die Zeitung
Politik

Dobrindt legt Eckpunkte für höhere Hürden bei Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen vor

Die Bundesregierung will mit einem neuen Investitionsschutzgesetz die Hürden für Vergesellschaftungen von Wohnungskonzernen erhöhen. Innenminister Alexander Dobrindt hat dazu Eckpunkte vorgelegt, die einen vollen Verkehrswert als Entschädigung, eine sofortige Zahlung in Geld und den Nachweis eine...

Dobrindt legt Eckpunkte für höhere Hürden bei Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen vor
Foto: Archivfoto: Sigismund von Dobschütz / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Dobrindt legt Eckpunkte für ein Investitionsschutzgesetz vor, das Vergesellschaftungen von Wohnungskonzernen deutlich erschweren soll
  • Entschädigung nur zum vollen Verkehrswert und unmittelbar in Geld, Vergesellschaftung nur bei zwingender Notwendigkeit
  • Laut Sondierungspapier dürften Konzerne höchstens 10.000 Wohnungen besitzen, Entschädigungen wären auf 16 Milliarden Euro begrenzt

Die Bundesregierung plant ein neues Investitionsschutzgesetz, mit dem sie Vergesellschaftungen von Wohnungskonzernen deutlich erschweren will. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat dafür Eckpunkte vorgelegt, wie ein Ministeriumssprecher mehreren Nachrichtenagenturen bestätigte.

Dobrindt machte gegenüber der Bild-Zeitung deutlich, dass willkürliche Forderungen nach Vergesellschaftung aus dem linken Spektrum nach seiner Auffassung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar seien. Das Gesetz solle diese Haltung klar festschreiben.

Nur knapp ein Viertel der Deutschen glaubt an Bestand der Koalition bis 2029
Auch interessantNur knapp ein Viertel der Deutschen glaubt an Bestand der Koalition bis 2029

Dobrindts Vorstellungen umfassen demnach drei Punkte. Entschädigungen sollten ausschließlich zum vollen Verkehrswert möglich sein, den ein Gutachten ermitteln würde. Zweitens müssten Entschädigungen unmittelbar und in Geld gezahlt werden. Drittens solle eine zwingende Notwendigkeit der Vergesellschaftung nachgewiesen werden. Dafür müssten Instrumente wie Neubau und Förderung von Wohnraum vorher voll ausgeschöpft sein.

Laut einem Sondierungspapier dieser drei Parteien soll die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne geprüft werden. Demnach dürften Konzerne höchstens 10 000 Wohnungen besitzen, weitere Wohnungen würden in Gemeineigentum überführt. Als Entschädigungssumme sollen maximal 16 Milliarden Euro ausgegeben werden.

Linken-Chef Luigi Pantisano sagte dazu, Dobrindts Pläne zeigten, dass für ihn und die Regierung die Aktionäre der Wohnungskonzerne mehr zählten als die Mieterinnen und Mieter in Berlin.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.