Das berichtete t-online unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.
Weitere 13 Prozent gehen davon aus, dass die Koalition noch in diesem Jahr zerbrechen wird. 20 Prozent machten keine Angaben zu der Frage.
Auch unter den Anhängern der Regierungsparteien schwindet das Vertrauen in den Zusammenhalt des Bündnisses. Unter den Wählern der Union erwarten 53 Prozent ein vorzeitiges Auseinanderbrechen, während 32 Prozent dem Bündnis einen Bestand bis 2029 zutrauen. Bei den Anhängern der SPD liegen die Werte bei 46 Prozent für ein vorzeitiges Ende und 34 Prozent für einen Bestand bis 2029.
CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann sieht das anders. Alle Beteiligten seien sich ihrer Verantwortung bewusst, betonte sie.
Hoppermann verwies darauf, dass seit 20 Jahren keine großen Reformen des Sozialstaats mehr umgesetzt worden seien. Die Haushaltslage sei angespannt, und auch die sicherheitspolitische Lage bezeichnete sie als schwierig. Positiv sei dagegen, dass die Wirtschaftsprognose angehoben wurde. Was die Koalition tue, zeige also Wirkung, sagte die CDU-Politikerin.
Die Koalition steckt seit den Landtagswahlen im September in der Krise. Bei diesen Wahlen erlitten Union und SPD dramatische Verluste, während die AfD deutliche Gewinne verbuchen konnte. Streit um die Reformen, um den Haushalt und um den Umgang mit Linken und AfD setzt dem Bündnis seither schwer zu.
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