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CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt zieht Schreiben zu AfD-Absprachen zurück

Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt hat ein Schreiben mit einer eidesstattlichen Versicherung zurückgezogen, mit der Abgeordnete Absprachen mit der AfD verneinen sollten. Landtagspräsident Tobias Rausch lässt den Vorgang nun überprüfen.

CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt zieht Schreiben zu AfD-Absprachen zurückSymbolbild
Foto: Wolfgang Weiser · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die CDU-Fraktion zog ein Schreiben zurück, in dem Abgeordnete versicherten, weder für Rausch noch für Tillschneider gestimmt zu haben
  • Ministerpräsident Sven Schulze bestätigte das Schreiben, betonte aber, es stamme weder von ihm noch aus dem Fraktionsvorstand
  • Ex-Fraktionschef Guido Heuer schloss sich nicht an und kündigte an, bei Siegmunds Wahl im Plenarsaal zu bleiben

Das berichtete die Süddeutsche Zeitung, nachdem mehrere CDU-Landtagsabgeordnete dies bestätigt hatten.

Oktober 2026 und darüber hinaus getroffen sowie weder für Rausch noch für den Landtagsvizepräsidenten Hans-Thomas Tillschneider gestimmt zu haben. Für den Fall, dass das Gegenteil bewiesen werde, sollte der jeweilige Abgeordnete sein Mandat unverzüglich zur Verfügung stellen. Das Schreiben wurde noch während der Fraktionssitzung zurückgezogen. Zuerst hatte das Portal Nius darüber berichtet.

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Ministerpräsident Sven Schulze, der zugleich CDU-Fraktionschef ist, bestätigte die Existenz des Schreibens. Er betonte jedoch, es stamme nicht von ihm und auch nicht aus dem Fraktionsvorstand. Der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Krull sagte, das Papier sei in der Fraktion diskutiert, aber als nicht geeignet und nicht zielführend eingestuft worden, weshalb es nicht beschlossen wurde.

Mit einer eidesstattlichen Versicherung samt Konsequenzen dürfte sich das kaum vereinbaren lassen.

Zudem wolle er die CDU-Fraktion um eine Stellungnahme bitten.

Als Einziger schloss sich der frühere Fraktionschef Guido Heuer nicht an. Heuer wolle sich zunächst juristisch beraten lassen, hatte Schulze damals erklärt, und Heuer habe sich enthalten. InstaNews hatte am 25. Oktober über Heuers Haltung berichtet.

Im Interview mit Nius kündigte Heuer inzwischen an, er werde bei Siegmunds Wahl im Plenarsaal bleiben. Über sein Abstimmungsverhalten wolle er weder vor noch nach einer geheimen Wahl sprechen.

Das BSW hat erklärt, sich zu enthalten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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