Das Oberste Wahlgericht in Brasilien hat den Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt, wie DW Deutsch berichtet. Lula setzte sich demnach mit 51,8 Prozent der Stimmen durch, auf seinen rechten Herausforderer Flávio Bolsonaro entfielen 48,2 Prozent. Der 80-jährige Politiker steht damit vor seiner vierten Amtszeit.
Bolsonaro erkennt das offizielle Ergebnis nicht an und hat rechtliche Schritte angekündigt.
In der ersten Wahlrunde hatte Lula mit rund 45 Prozent noch hinter Bolsonaro gelegen, der auf rund 47 Prozent gekommen war. Lula regierte Brasilien bereits von 2003 bis 2010 und ist seit 2023 erneut Präsident. Nun muss er eine Amtszeit antreten, die sich politisch schwierig gestalten dürfte.
Auch im Parlament hat die Rechte bei den Wahlen vor drei Wochen deutlich zugelegt. Bolsonaros Liberale Partei (PL) stellt 121 der 513 Abgeordneten und ist damit die stärkste Kraft in der Abgeordnetenkammer. Im Senat verfügt sie über 28 der 81 Sitze.
In Serbien hat Präsident Aleksandar Vučić nach 14 Jahren im Amt seine Niederlage bei der vorgezogenen Parlamentswahl eingeräumt.
Nach einer Projektion der Wahlforschungsgruppe CRTA kam die Studentenliste auf 51,5 Prozent der Stimmen, die Serbische Fortschrittspartei (SNS) auf 40,4 Prozent. Das teilte Programmdirektor Rasa Nedeljkov auf einer Pressekonferenz mit.
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