Die Bundesschülerkonferenz plant am 20. November einen eigenen Protest in Berlin. Generalsekretärin Amy Kirchhoff kündigte das nach Angaben des Senders n-tv in der Sendung Frühstart an. Die Konferenz wolle dabei gemeinsam mit einem zivilgesellschaftlichen Bündnis auftreten. Womöglich kämen weitere Orte hinzu.
Anlass ist die Sorge vor Krawallen, die rund um die angekündigten Jugendproteste an Halloween (31. Oktober) befürchtet werden. Deshalb wolle die Konferenz eine eigene Demonstration veranstalten.
Kirchhoff hat im Sommer in Sachsen Abitur gemacht und studiert inzwischen in Berlin.
Gewalt sei an dieser Stelle keine Lösung; man müsse ins Gespräch kommen.
Die junge Generation sei wütend auf Menschen, die nicht zuhörten, und Politik über ihre Köpfe hinweg machten, sagte Kirchhoff. Dieser Glaube löse sich gerade in Luft auf.
Kirchhoff forderte mehr Ausgaben für den Bildungsbereich. Der Investitionsstau reiche von der frühkindlichen Bildung bis zu den Universitäten und betrage etwa 70 Milliarden Euro. Die Infrastruktur müsse erhalten werden, damit sie nicht auseinanderfalle. Zudem brauche es genug Geld für Personal. Das riesige Schuldenpaket der Bundesregierung reiche dafür nicht aus, viel davon fließe in andere Bereiche.
Menschen müssten besser im Umgang mit KI geschult werden.
InstaNews hatte am 25. Oktober berichtet, dass sich die Bundesschülerkonferenz bereits auf Distanz zum Demoaufruf begeben hatte.
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