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Drohnenangriff auf Bahnhof in Dnipro fordert mindestens 13 Tote

Eine russische Drohne hat einen überfüllten Bahnsteig im Norden der Ukraine getroffen.

Drohnenangriff auf Bahnhof in Dnipro fordert mindestens 13 ToteSymbolbild
Foto: Mikhail Nilov · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Drohnenangriff auf den Bahnhof in Dnipro tötet mindestens 13 Menschen, mindestens zehn weitere werden verletzt
  • Eine Drohne mit Strahltriebwerk traf einen dicht besetzten Bahnsteig, obwohl vor dem Angriff eine erhöhte Bedrohungsstufe galt
  • Selenskyj fordert weitere Sanktionen gegen Russland und kritisiert das umstrittene Abkommen zwischen Trump und Putin

Bei einem Drohnenangriff auf den Bahnhof in Dnipro im Norden der Ukraine sind nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens 13 Menschen getötet worden. Wie die BBC berichtete, traf eine russische Drohne mit Strahltriebwerk einen dicht besetzten Bahnsteig.

Der Gebietschef Oleksandr Hanzha sagte, mindestens zehn weitere Menschen seien verletzt worden, darunter ein elfjähriger Junge. Nach Angaben des ukrainischen Eisenbahnbetreibers Ukrzaliznytsia stand zum Zeitpunkt des Treffers ein Zug in Richtung Saporischschja an einem der Bahnsteige in Dnipro.

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Bürgermeister Borys Filatov bezeichnete den Vorfall als Tragödie. Eine Drohne habe einen zivilen Elektrozug getroffen. Der Chef der ukrainischen Staatsbahn, Oleksandr Pertsowskyj, sagte, vor dem Angriff sei eine erhöhte Bedrohungsstufe ausgerufen worden. Trotzdem hätten sich noch sehr viele Menschen auf dem Bahnsteig befunden.

Fotos der ukrainischen Rettungsdienste zeigen ein großes Loch im Bahnsteig und einen beschädigten Zug mit zerschlagenen Fenstern.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Russen hätten eine Drohne eingesetzt, um einen Bahnsteig anzugreifen, auf dem ein regulärer Pendlerzug und ein regulärer Personenzug standen. Er forderte nach dem Angriff weitere Sanktionen gegen Russland seitens der USA, Europas und der G7. Zugleich kritisierte er erneut das umstrittene Abkommen, das Anfang des Monats zwischen Donald Trump und Wladimir Putin geschlossen worden war. Es lockerte einige Sanktionen gegen Russland und erlaubt den USA den Import von russischem Diesel.

In der Stadt Tschernihiw im Norden des Landes wurden nach Angaben des Gebietschefs Wjatscheslaw Tschaus zwei 15 Jahre alte Mädchen bei einem russischen Raketenangriff auf das Stadtzentrum getötet. Mindestens elf weitere Menschen, darunter weitere Kinder, seien verletzt worden.

Die Angriffe fielen in die Zeit von Bemühungen, eine fragile lokale Waffenruhe in der belagerten Stadt Oleschky aufrechtzuerhalten. Oleschky steht seit 2022 unter russischer Besatzung. Die Bewohner seien ohne Nahrung, Wasser, Medikamente und Strom eingeschlossen. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinets schrieb auf Telegram, die Waffenruhe halte im dritten Tag. Er sei mit der ukrainischen Delegation auf dem Weg nach Oleschky, über Belarus und Russland.

Der Kreml verurteilte nach Berichten der Nachrichtenagentur Tass ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau, während in der Stadt der Russland-Afrika-Gipfel stattfindet. Die zweitägige Veranstaltung wird von afrikanischen Staatschefs und Regierungsdelegationen aus 48 Staaten besucht. Der Bürgermeister Moskaus sagte, in der Nacht seien 613 ukrainische Drohnen in Richtung der Region gestartet worden. Die meisten davon seien abgeschossen worden.

Das russische Verteidigungsministerium weist den Vorwurf zurück, gezielt ukrainische Zivilisten anzugreifen.

Für Bahnreisende in der Ukraine wächst dennoch die Gefahr. Nach Statistiken von Ukrzaliznytsia, die der Nachrichtenagentur AFP vorlagen, wurden seit Beginn der russischen Vollinvasion 521 Lokomotiven getroffen. Fast 60 Prozent davon entfallen auf dieses Jahr. Die Angriffe auf Bahnanlagen stiegen von 1.206 im Jahr 2025 auf 1.700 bislang in diesem Jahr.

Dem Bericht zufolge gab es in den vergangenen Wochen offenbar einen breiteren Angriff auf die ukrainische Infrastruktur. Dabei wurden zwei Brücken in Kiew angegriffen, und bei einem der Angriffe wurde auch ein U-Bahn-Zug getroffen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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