Österreich hat im Vorjahr um zwei Prozent mehr Energie verbraucht als 2024. Insgesamt lag der Verbrauch bei 1.062 Petajoule (PJ). Das teilte die Statistik Austria am Freitag mit, wie die Salzburger Nachrichten berichteten.
Hauptverursacher waren die privaten Haushalte. Weil es kälter war, setzten sie mehr Heizenergieträger ein. Ihr Energieeinsatz stieg dadurch um rund acht Prozent auf 310 PJ und war damit der Haupttreiber des Anstiegs.
Der produzierende Bereich hingegen trug kaum zum Anstieg bei, weil dort das Produktionsniveau niedrig war. Die Dienstleistungsunternehmen erhöhten ihren energetischen Endverbrauch laut Energiebilanz im Vorjahr um rund zwei Prozent auf 100 PJ.
Im Verkehrsbereich ging der Energieeinsatz insgesamt um drei Prozent zurück. Eine Ausnahme bildete der Flugverkehr. Statistik-Austria-Direktorin Manuela Lenk erklärte in einer Aussendung, der Flugverkehr habe um sechs Prozent mehr Kerosin verbraucht als im Vorjahr und damit einen Rekordwert erreicht, obwohl der Verkehr insgesamt weniger Energie eingesetzt habe.
Bei den Energieträgern lagen im Jahr 2025 Erdölprodukte mit 33 Prozent an der Spitze des energetischen Endverbrauchs.
Auch beim Strom verschob sich das Bild. Nach zwei Jahren als Netto-Exporteur führte Österreich 2025 wieder mehr Strom ein, als es ausführte.
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