InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Ifo rechnet mit Fertigstellungen unter 200.000 Wohnungen jährlich

Trotz schnellerer Genehmigungen kommt der Wohnungsbau in Deutschland nach Einschätzung des Ifo-Instituts kaum voran. Für 2027 und 2028 erwarten die Forscher jeweils 195.000 fertiggestellte Wohnungen.

Ifo rechnet mit Fertigstellungen unter 200.000 Wohnungen jährlich
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Ifo erwartet für die kommenden zwei Jahre jeweils weniger als 200.000 fertiggestellte Wohnungen und korrigiert seine Annahmen nach unten
  • Im laufenden Jahr sinken die Fertigstellungen auf 185.000, ein 15-Jahres-Tief und 20.000 weniger als 2025
  • Preisschock, Zinsschock und weniger Bauförderung bremsen den Wohnungsbau seit 2022, Baukosten stiegen auch durch den Iran-Krieg

Ifo rechnet mit Fertigstellungen unter 200.000 Wohnungen jährlich

Der Wohnungsbau in Deutschland kommt nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts trotz kürzerer Genehmigungszeiten kaum voran, wie t-online berichtet. Die Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass in den beiden kommenden Jahren jeweils weniger als 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Die bisherigen Annahmen müssten deshalb nach unten korrigiert werden, sagte der Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister der Augsburger Allgemeinen. Als Grund nannte er, dass die Baukosten auch infolge des Iran-Kriegs weiter gestiegen seien.

Bahn prüft Zugreduzierung für mehr Pünktlichkeit – Expertenkommission soll Szenarien erarbeiten
Auch interessantBahn prüft Zugreduzierung für mehr Pünktlichkeit – Expertenkommission soll Szenarien erarbeiten

Im Februar hatte das Institut für 2027 noch 205.000 und für 2028 noch 215.000 Fertigstellungen veranschlagt.

Auch für das laufende Jahr zeichnet sich nach Dorffmeisters Worten der erwartete Rückgang ab. Die Zahl der Fertigstellungen werde auf 185.000 sinken. Das wäre ein 15-Jahres-Tief und 20.000 weniger als im Jahr 2025, sagte er. Die Prognose entspreche damit der zuvor vorhergesagten Entwicklung.

Dorffmeister führte die schwache Entwicklung auf drei Effekte zurück, die den Wohnungsbau seit 2022 besonders stark bremsten. Zum einen habe es einen Preisschock bei den Bauleistungen gegeben, zum anderen einen Zinsschock bei der Baufinanzierung. Zugleich sei die Bauförderung deutlich zurückgegangen.

Die Finanzierungsfrage löse das Instrument aber nicht: Viele bereits genehmigte Vorhaben ließen sich zu bezahlbaren Mieten schlicht nicht realisieren.

Auch im sozialen Wohnungsbau verschlechtere sich die Lage, erklärte Gedaschko weiter.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.