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USA erwägen neue Angriffe auf Iran, während Vance Gespräche anbietet

Washington bereitet sich laut Berichten auf mögliche neue Angriffe auf Iran vor und hält zugleich einen diplomatischen Kanal offen. Vance hat Gespräche mit Mohsen Rezaei angeboten; Analysten sehen fehlendes Vertrauen als zentrales Hindernis.

USA erwägen neue Angriffe auf Iran, während Vance Gespräche anbietet
Foto: Archivfoto: Daniel Torok / Wikimedia Commons / Public domain

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA bereiten sich auf einen Krieg vor und halten zugleich einen Gesprächskanal mit Iran offen
  • Vance bietet über Katar direkte Gespräche mit Rezaei an, bei denen das Atomprogramm von Beginn an auf dem Tisch liegen soll
  • Ghalibaf knüpft Fortschritte an sieben Bedingungen, darunter Aufhebung der Sanktionen und Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen

Seit einer Woche senden Washington und Teheran widersprüchliche Signale darüber, ob der achtmonatige Krieg zurück zu großflächigen Angriffen oder hin zu einem Friedensabkommen führt, wie Al Jazeera berichtet. Die Lage lässt sich laut dem Sender so zusammenfassen: Die USA bereiten sich auf einen Krieg vor und halten gleichzeitig einen Gesprächskanal offen.

Der Chef des US-Zentralkommandos CENTCOM, Admiral Brad Cooper, hat Präsident Donald Trump Optionen für erneute Angriffe auf Iran vorgelegt, berichtete das Wall Street Journal. Das Blatt meldet außerdem, die USA hätten Luftverteidigung und Munition in der Region verstärkt und einige Truppen von Stützpunkten abgezogen, die anfällig für iranische Vergeltungsschläge seien. Zehn US-Militärfrachtflugzeuge sind laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan auf den Luftwaffenstützpunkten Ovda und Nevatim in der Negev-Region gelandet; weitere Maschinen wurden nach Jordanien, Saudi-Arabien und Katar geschickt.

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Die New York Times hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die USA und Israel gemeinsame Pläne für Angriffe auf Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November entworfen haben. Gleichzeitig meldete die Washington Post, Vizepräsident JD Vance habe angeboten, Mohsen Rezaei, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, persönlich zu treffen, um ein Ende des Krieges auszuhandeln.

Vances Schreiben wurde am Sonntag über katarische Vermittler an Rezaei übergeben. Laut der New York Times schlägt es direkte Gespräche unter Vances Leitung vor, wobei das iranische Atomprogramm von Beginn an auf dem Tisch liegen soll. Ziel sei es, eine Wiederaufnahme der Angriffe zu verhindern. Am Freitag reisten katarische Vermittler nach Teheran, wie ein Offizieller gegenüber Reuters mitteilte; die Gespräche seien mit den USA abgestimmt.

Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte laut der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim, Fortschritte hingen davon ab, dass sieben iranische Bedingungen erfüllt werden. Dazu gehören die Aufhebung der Sanktionen, das Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen, Garantien für ein Ende der israelisch-amerikanischen Angriffe und die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Zuckerbrot und Peitsche wirkten bei Iran nicht, sagte er. Vance wiederum erklärte gegenüber Fox News, Trump werde niemals zulassen, dass der Konflikt zu einem endlosen Krieg werde.

Der Iran-Analyst Rouzbeh Parsi, Gastwissenschaftler an der Universität Lund in Schweden, bezeichnete Vance als Stimme der Vernunft innerhalb der Trump-Regierung. Dessen Signale seien die am wenigsten volatilen und unberechenbaren. Vances Position habe sich allerdings nie als stark genug erwiesen, Trump tatsächlich umzustimmen, sagte Parsi Al Jazeera. Er bezweifle, dass iranische Vertreter die Initiative ernst nähmen, solange Vance nicht selbst etwas liefern könne.

Nader Hashemi, Professor für Politik des Nahen Ostens an der Georgetown University, sagte Al Jazeera, Rezaei sei nur eine Stimme unter vielen. Entscheidungen würden in der Islamischen Republik kollektiv getroffen. Der Sicherheitsanalyst Wolfgang Pusztai, früher österreichischer Verteidigungsattaché in Libyen, sieht das anders. Die Revolutionsgarden (IRGC) bestimmten derzeit eindeutig die Richtung in Iran. Ohne Zustimmung der IRGC werde es kein Abkommen mit Iran geben.

Pusztai verwies darauf, dass Irans damaliger Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei im Februar bei den ersten Angriffen Israels und der USA getötet wurde. Sein Sohn wurde neuer Oberster Führer, verfügt laut Pusztai aber nicht über den Einfluss seines Vaters. Ob Rezaei zu einem ernsthaften Kompromiss bereit sei, sei unklar. Unter anhaltendem US-Druck könne er jedoch zu der Einsicht gelangen, dass sich Irans Interessen ohne Atomwaffen und mit einer weniger aggressiven Außenpolitik besser sichern ließen. Rezaei, der einen Doktor in Wirtschaftswissenschaften hat, wisse, dass der Höhepunkt der Ölförderung näherrücke und die Zeit für Irans wirtschaftliche Erholung über Öleinnahmen knapp werde.

Paul Musgrave, Professor an der Georgetown University in Katar, hält es für möglich, dass das Weiße Haus Signale aussendet, um Teheran zu zwingen. Die einfachste Deutung sei jedoch die bessere: Die USA bereiteten sich darauf vor, relativ bald substanzielle Angriffe durchzuführen. Er glaube nicht, dass Washington das für Teheran ungünstige Angebot ohne eine weitere Angriffsrunde akzeptiere.

Pusztai hält es dagegen für sehr unwahrscheinlich, dass Trump vor den Wahlen einen weiteren großangelegten Angriff auf Iran anordnet, da dessen Hauptaugenmerk nun auf den Zwischenwahlen liege. Ab Mitte bis Ende November könne aber eine größere Angriffswelle folgen, die darauf abziele, die IRGC so weit zu schwächen, dass sie zu einem Abkommen zu US-Bedingungen gedrängt werde. Musgrave zufolge werde sich unabhängig vom Ergebnis der Wahl kurzfristig nicht viel ändern. Ein starkes Abschneiden der Republikaner könnte aggressivere Taktiken fördern, ein Sieg der Demokraten Trump dagegen dazu bewegen, seine einseitigen Befugnisse zu zeigen, einschließlich Angriffen.

Iran war in den Jahren 2025 und 2026 jeweils von Israel oder den USA angegriffen worden, während Gespräche liefen. Am 13. Juni 2025 griff Israel iranische Atom- und Militäranlagen an, zwei Tage bevor in Oman eine sechste Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran stattfinden sollte. Die USA stiegen am 22. Juni ein und bombardierten die Atomanlagen Natans, Fordo und Isfahan. In diesem Jahr griffen die USA und Israel am 28. Februar an, zwei Tage nach Gesprächen in Genf, die der Vermittler Oman als erhebliche Fortschritte bezeichnet hatte. Einen Tag vor den Angriffen hatte Omans Außenminister erklärt, Iran habe zugesagt, seine Nuklearbestände auf das niedrigstmögliche Niveau zu senken. Irans Präsident Masoud Pezeshkian sagte Al Jazeera im September, Iran vertraue Verhandlungen mit Washington nicht mehr, weil während früherer Gesprächsrunden Angriffe erfolgt seien.

Hashemi vermutet, dass sich dasselbe Muster wiederhole. Die USA bereiteten eine massive Bombenkampagne in Iran vor, die Kriegsverbrechen in einem Ausmaß enthalte, wie man sie bisher nicht gesehen habe, sagte er mit Blick auf Murphys Äußerungen. Krieg sieht das Problem vor allem in der Reihenfolge der Schritte und im fehlenden Vertrauen Irans, dass die USA ihre Zusagen einhalten. Teheran wolle Sanktionen und die Seeblockade rasch aufgehoben sehen, weil es fürchte, dass ein langsamer Prozess Trump Spielraum zum Rückzug gebe.

Einige Hardliner der IRGC sähen einen Krieg nicht unbedingt als schlecht an, sofern er ihren Griff auf die Straße von Hormus verstärke, sagte Krieg. Die Iraner hätten sich seit drei Wochen auf diesen Krieg vorbereitet und seien bereit zu kämpfen. Krieg erwartet, dass bis zum 3. November nichts passieren werde. Danach steige die Wahrscheinlichkeit eines Krieges exponentiell. Jede neue Eskalation wäre schlimmer als im Februar und März, da Iran eher bereit sei, kritische Infrastruktur in Golfstaaten anzugreifen. Die Bedrohung für den Golf werde beispiellos sein.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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