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NEOS werben für Schutz von Medienschaffenden im Medienpaket der Regierung

Als Nächstes soll die Behördenbeleidigung abgeschafft werden.

NEOS werben für Schutz von Medienschaffenden im Medienpaket der RegierungSymbolbild
Foto: Engin_Akyurt · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • NEOS werben am Freitag für zwei Schutzpunkte aus dem Medienpaket der Regierung, das kürzlich in Begutachtung ging
  • Die Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie sieht Sicherheiten für Prozesskosten und Strafen in dreifacher Höhe des Streitwerts vor
  • Bei der Kommentarhaftung sollen Betreiber nach einer Benachrichtigung fünf Tage Zeit haben, Kommentare zu löschen

Die NEOS warben am Freitag, wie die Salzburger Nachrichten berichten, für zwei Punkte aus dem Medienpaket der Regierung, das vor Kurzem in Begutachtung ging. Beide Punkte sollen Medienschaffende schützen.

Zum einen geht es um die Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie. SLAPP-Klagen bezeichnen eine Praxis, bei der vor allem Journalisten und NGOs gezielt verklagt werden, um sie einzuschüchtern. Die Abkürzung steht für strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung.

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Einen entsprechenden Antrag kann die beklagte Person stellen. Der Kläger müsse dann begründen, worin er sein Rechtsschutzinteresse sehe. Außerdem sollen Kläger verpflichtet werden können, Sicherheiten für die Prozesskosten zu hinterlegen, damit diese am Ende nicht bei den Beklagten hängenbleiben. Zudem sollen Strafen in dreifacher Höhe des Streitwerts möglich sein.

Wotschke hob als zweiten Punkt eine Änderung bei der Kommentarhaftung hervor. Dabei hätten sie die Kommentare weder verfasst noch davon gewusst.

Künftig sollen Medieninhaber informiert werden müssen. Ab der Benachrichtigung hätten die Betreiber der Kommentarspalte fünf Tage Zeit, die Kommentare zu löschen. Man schütze damit, so Wotschke, das gültige Recht von Privatpersonen, nicht beleidigt zu werden.

Wotschke betonte, man wolle noch einen Schritt weitergehen. Der Nationalrat und alle Landtage, so Wotschke, arbeiteten für die Bürger und müssten Kritik aushalten. Privatpersonen sollen weiter geschützt werden, der Staat dürfe gegenüber den Bürgern jedoch nicht privilegiert sein. Die bestehende Regelung sei derzeit eine Hintertür, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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