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Revolutionsgarden melden zwei brennende Tanker in der Straße von Hormus

Die iranischen Revolutionsgarden haben am Freitag zwei Öltanker gemeldet, die in der Straße von Hormus in Brand geraten und gestoppt worden seien. Zeitgleich kehrten katarische Vermittler nach Teheran zurück, um die Gespräche über ein Ende des Krieges fortzusetzen.

Revolutionsgarden melden zwei brennende Tanker in der Straße von HormusSymbolbild
Foto: Bergadder · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Revolutionsgarden melden zwei brennende Öltanker in der Straße von Hormus, die nicht genehmigte Routen nutzten
  • Ein kleines Boot brachte an einem Öltanker bei Khasab zwei Sprengsätze an, alle Besatzungsmitglieder blieben unversehrt
  • Katarische Vermittler sollen eine Einigung zwischen Iran und den USA voranbringen, Teheran soll bis Ende der Woche antworten

Die iranischen Revolutionsgarden haben am Freitag (30. Oktober) mitgeteilt, dass zwei Öltanker in der Straße von Hormus in Brand geraten und gestoppt worden seien. Wie Euronews berichtet, seien die Schiffe auf Routen im östlichen und westlichen Abschnitt der Meerenge unterwegs gewesen, die Teheran nicht genehmigt habe. Beide Schiffe seien anschließend in den südlichen Gewässern der Wasserstraße gestoppt worden.

Laut iranischen Staatsmedien erklärte die Garde, die Tanker hätten ihre Navigations- und Positionierungssysteme abgeschaltet und versucht, die Meerenge über Routen zu verlassen, die Teheran ablehne. Dies sei mit Unterstützung des US-Militärs geschehen. Die Schiffe seien trotz wiederholter Funkwarnungen weitergefahren, bevor es in Gebieten, die die Garde als unsicher bezeichnete, zu den Zwischenfällen gekommen sei. Angaben zur Identität der Tanker, zu ihren Flaggen, zur genauen Ursache der Vorfälle oder zum Zustand der Besatzungen machte die Garde nicht.

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Die Meldungen fielen in eine Phase diplomatischer Bemühungen. Katarische Vermittler kehrten am Freitag nach Teheran zurück, um eine Vereinbarung zwischen Iran und den Vereinigten Staaten voranzubringen. Parallel dazu meldete die United Kingdom Maritime Trade Operations, kurz UKMTO, einen separaten Vorfall. Ein kleines Boot habe sich am Donnerstagabend einem Öltanker genähert und zwei Sprengsätze am Rumpf oberhalb der Wasserlinie angebracht. Die Sprengsätze seien detoniert, im Maschinenraum sei ein Brand ausgebrochen, und das Schiff sei vorübergehend manövrierunfähig gewesen. Die Financial Times identifizierte den Tanker als Louise 1. Der Vorfall habe sich etwa 25 Seemeilen (46 Kilometer) nordöstlich von Khasab in Oman ereignet.

Die UKMTO teilte mit, der Brand sei gelöscht worden, alle Besatzungsmitglieder seien unversehrt, und es seien keine Umweltverschmutzungen gemeldet worden. Der Tanker habe seine Fahrt in Richtung des nächsten Hafens fortgesetzt. Der Angriff scheint der erste gemeldete erfolgreiche Einsatz von Haftminen gegen ein Schiff in der Straße von Hormus seit Beginn des US-Iran-Kriegs im Februar 2026 zu sein. Wer dafür verantwortlich ist, war zunächst nicht klar. Ebenso offen blieb, ob der Anschlag mit den Angaben der Garde zusammenhängt.

Auch das Maritime Security Center Omans meldete am Freitag einen Vorfall. Die Königliche Marine Omans habe 25 Besatzungsmitglieder von einem unter panamaischer Flagge fahrenden Handelsschiff evakuiert. Das Schiff sei etwa 1,6 Seemeilen vor der Küste von Musandam angegriffen worden und in Brand geraten. Die Besatzungsmitglieder seien medizinisch versorgt worden. Das Zentrum nannte weder das Schiff noch die Verantwortlichen. Ob der Vorfall mit anderen gemeldeten Angriffen auf Tanker in der Meerenge zusammenhängt, blieb ebenfalls unklar.

Die Garde hatte bereits am Donnerstag (29. Oktober) erklärt, drei Tanker seien entlang der südlichen Route auf Seeminen gelaufen. Dabei seien Explosionen und Brände ausgelöst worden. Das reguläre iranische Militär meldete am Donnerstag zudem, dass ein weiterer Tanker im östlichen Teil der Straße von Hormus in Brand geraten sei. Laut Agence France-Presse erklärten iranische Offizielle, alle vier Schiffe hätten sich in verbotenen und unsicheren Gebieten bewegt. Unklar sei, ob es sich bei den zwei Tankern aus der Freitagsmeldung um zusätzliche Schiffe handle oder ob sie unter den Vorfällen vom Donnerstag seien.

Admiral Brad Cooper, Kommandeur des US Central Command, bekräftigte, die Hauptschifffahrtswege in der Meerenge seien von iranischen Seeminen geräumt. Zugleich behauptete er, die iranische Marine sei zerstört und die Revolutionsgarden operierten dort nicht mehr. US-Streitkräfte blieben in der Region, um die wichtigsten Schifffahrtsrouten offen und sicher zu halten. CENTCOM wies außerdem eine Behauptung der Garde zurück, sie habe am Donnerstag eine amerikanische Drohne vom Typ MQM-170 Outlaw im westlichen Teil der Meerenge unter Kontrolle gebracht. Iranische Quellen meldeten am Freitag die Zerstörung eines amerikanischen unbemannten Überwasserfahrzeugs im östlichen Teil der Straße. Das US-Militär hatte diese Meldung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung weder bestätigt noch dementiert.

Hinter den Zwischenfällen steht ein anhaltender Streit zwischen Washington und Teheran über die Routen der Handelsschiffe. Iran verlangt, dass Schiffe ihre Bewegungen mit iranischen Behörden abstimmen und Routen nahe den nördlichen Küsten der Meerenge nutzen. Schiffe, die die iranische Kontrolle vermeiden wollen, weichen auf die südliche Route aus.

CBS News berichtete unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle von Fortschritten. Iran solle bis zum Ende der Woche auf einen überarbeiteten Vorschlag der katarischen Vermittler antworten. Ziel der Initiative ist es, eine Wiederaufnahme großangelegter US-Angriffe auf Iran zu verhindern. Präsident Donald Trump hatte diese Möglichkeit in den vergangenen Wochen mehrfach angesprochen. Axios berichtete, die katarisch geführten Vermittler suchten Gemeinsamkeiten bei Inspektionen iranischer Atomanlagen und bei Sanktionserleichterungen. Uneinigkeit bestehe jedoch weiter über die Bedingungen für die formelle Aufnahme von Verhandlungen. Axios berichtete außerdem, die USA und Israel erwögen Optionen für umfangreiche Militärschläge gegen Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November.

Die Nachrichtenagentur AP hatte am Donnerstag unter Berufung auf zwei Diplomaten berichtet, Washington habe mehrere regionale Verbündete vor möglichen neuen US-Angriffen auf Iran und einer möglichen iranischen Vergeltung gewarnt. Eine endgültige Entscheidung Trumps habe es jedoch noch nicht gegeben. Trump sagte am Freitag gegenüber einem Radiosender aus Kansas City, der Krieg mit Iran werde bald enden. Er ließ offen, ob dies durch ein Abkommen oder durch militärisches Handeln geschehen werde. Der Präsident bekräftigte, Washington verlange Garantien, dass Iran niemals eine Atomwaffe erwerbe. Eine Einigung über die Bedingungen für ein Kriegsende war nicht erkennbar, während die Möglichkeit neuer großangelegter Militärschläge weiter im Raum stand. InstaNews hatte am 27. Oktober darüber berichtet, dass Katar Iran zur Öffnung der Straße von Hormus drängt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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