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UN: Israelisches Militär behindert Rückkehr Vertriebener im Libanon

Die Vereinten Nationen sehen die anhaltende Präsenz des israelischen Militärs im Süden des Libanon als Hindernis für die sichere Rückkehr vertriebener Familien. Mehr als 300.000 Menschen sind weiterhin im Land vertrieben.

UN: Israelisches Militär behindert Rückkehr Vertriebener im LibanonSymbolbild
Foto: Daniel Nouri · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Fast 970.000 Menschen sind in den Süden des Libanon zurückgekehrt, über 300.000 blieben laut UN Stand Mittwoch vertrieben
  • Israelische Abrisse, Brände und Angriffe erschweren die Rückkehr, in Nabatieh endete die Olivenernte nach zwei Tagen
  • Katz erklärte, Israel halte im Libanon eine 700 Quadratkilometer große Sicherheitszone bis zur Entwaffnung der Hisbollah

Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass die anhaltende Präsenz und die Aktivitäten des israelischen Militärs im Süden des Libanon vertriebene Familien daran hindern, sicher in ihre Heimat zurückzukehren und ihr Leben wieder aufzubauen. Die humanitäre Krise im Land sei noch lange nicht vorbei, warnte die Organisation, wie Arab News berichtete.

Nach Angaben von UN-Sprecher Stephane Dujarric sind fast 970.000 Menschen in ihre Gemeinden im Süden zurückgekehrt. Mehr als 300.000 Menschen waren Stand Mittwoch jedoch noch immer innerhalb des Landes vertrieben. Dujarric berief sich dabei auf Daten des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten.

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Im Süden des Libanon seien in dieser Woche zudem weitere israelische Abrisse, Brände und Angriffe gemeldet worden. Diese ereigneten sich sowohl innerhalb der von Israel ausgerufenen sogenannten „Kampfzone“, aus der Bewohner zur Evakuierung aufgefordert worden waren, als auch in Gemeinden außerhalb davon.

Viele Menschen, die zurückgekehrt sind, fanden ihre Häuser beschädigt vor. Ihre Existenzgrundlagen seien nur schwer wiederherzustellen, grundlegende Dienste seien gestört, sagte Dujarric.

In der Region Nabatieh wurde die Olivenernte durch Unsicherheit und Zugangsbeschränkungen zu den Feldern behindert. Landwirte in einigen Dörfern konnten die Früchte nur zwei Tage lang ernten, bevor die israelische Armee sie zum Aufhören zwang.

Der Libanon-Humanitärfonds hat 91 Millionen Dollar bereitgestellt, um Vertriebene, Rückkehrer, Flüchtlinge und andere Menschen in Gemeinden zu unterstützen, die von der Eskalation in diesem Jahr betroffen sind. Ohne Sicherheit, Zugang zu essenziellen Diensten und Möglichkeiten zum Broterwerb könnten Familien ihr Leben nicht wieder aufbauen, erklärte Dujarric.

Die aktuelle Krise begann am 2. März, als die Hisbollah nach den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf Iran Angriffe gegen Israel startete. Diese Angriffe auf Iran hatten am 28. Februar begonnen. Israel reagierte mit Luftangriffen im ganzen Libanon und ab dem 16. März mit Bodenoperationen im Süden des Landes, an denen schließlich fünf Divisionen beteiligt waren.

Am 16. April vereinbarten Israel und der Libanon eine zehntägige Waffenruhe, die mehrfach verlängert wurde. Die israelischen Operationen im Süden gingen dennoch weiter. Auf dem Höhepunkt der Kämpfe waren mehr als eine Million Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz schrieb am 20. Oktober, Israel habe im Libanon eine 700 Quadratkilometer große Sicherheitszone eingerichtet. Sie erstreckt sich von der Westküste bis zu den südlichen Hängen des Berges Hermon. Israel werde dieses Gebiet so lange halten, bis die Hisbollah entwaffnet sei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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