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Merkel wirbt für eine Frau im Bundespräsidentenamt und eine Kurskorrektur der CDU

Altkanzlerin Angela Merkel hat sich in einem Interview bei MagentaTV für eine Frau als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen und der CDU eine Kurskorrektur nahegelegt. Auch zu ihrem Zittern bei militärischen Ehren äußerte sie sich.

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Foto: Felix-Mittermeier · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Merkel wirbt in einem MagentaTV-Interview dafür, erstmals eine Frau als Bundespräsidentin zu wählen
  • Merkel fordert von der CDU, wieder Brücken in alle Richtungen der Gesellschaft zu bauen, und kritisiert den derzeitigen Parteikurs
  • Merkel hält die Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegenüber AfD und Linke für richtig und nennt die Haltung der Linken zur Nato inakzeptabel

Wie die WELT berichtete, warb die 72-Jährige in einem großen Interview bei MagentaTV für ein weibliches Staatsoberhaupt und für eine Kurskorrektur der CDU.

Zur Nachfolge von Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier sagte Merkel, für sie komme nur eine Frau infrage. In 77 Jahren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland habe es noch nie eine Frau als Bundespräsidentin gegeben. Jeder müsse sich deshalb fragen, ob es nicht an der Zeit wäre. Sie kenne bereits geborene Frauen, die das Amt ausfüllen könnten. Namen wollte sie allerdings keine nennen.

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Kritisch äußerte sich Merkel über den derzeitigen Kurs ihrer eigenen Partei. Die CDU habe immer Brücken in alle Richtungen der Gesellschaft gebaut, und genau das müsse wieder in den Vordergrund gestellt werden.

Zur Brandmauer erklärte Merkel, es sei richtig, dass die CDU Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegenüber AfD und Linke habe. Die Haltung der Linken zur Nato halte sie in den heutigen Zeiten für völlig inakzeptabel. Bei der AfD gehe ihre Kritik deutlich weiter. Diese versuche zu spalten und die Würde einiger Menschen infrage zu stellen, weshalb die Nicht-Zusammenarbeit mit ihr auf einer grundsätzlicheren Stufe stehe.

Mehr habe sie danach nicht gebraucht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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