In wenigen Wochen stimmt die Schweiz über vier Vorlagen ab, und die Kampagnen fallen finanziell sehr unterschiedlich aus. Wie 20 Minuten Schweiz berichtet, hat die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) nun bekannt gegeben, wie viel Geld die Komitees für ihre Abstimmungskämpfe budgetiert haben. Am meisten Geld fliesst in die Ja-Kampagne zum Kriegsmaterialgesetz, die von den Befürwortern erleichterter Waffenexporte getragen wird.
Den grössten Teil davon bringt die Allianz Sicherheit Schweiz auf, die 2,2 Millionen Franken beisteuert.
Die Befürworter, bestehend aus SP und Schweizerischem Gewerkschaftsbund, haben 581’000 Franken budgetiert, also etwas mehr als die Hälfte der Gegenseite.
Deutlich knapper ist das Geld bei der Mitte. Für ihre «Fairness-Initiative» setzt die Partei lediglich 150’000 Franken ein, während die Waffenexport-Kampagne mehrere Millionen umfasst. Die Partei habe natürlich nicht dieselben Mittel wie die grossen Parteien, sagte er.
Am wenigsten Geld setzen die Gegner der Feuerwerksinitiative ein, nämlich 100’000 Franken. Die Befürworter der Initiative verfügen dagegen über 875’000 Franken, ein Grossteil davon stammt von verschiedenen Tierschutzorganisationen.
Die veröffentlichten Zahlen der EFK seien nur eine Momentaufnahme.
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