Kritiker bemängelten, Petry hätte den Termin vorab absegnen lassen sollen. Wenig später zog sich Petry zurück.
Die damalige Abgeordnete Alice Weidel hoffte offenbar auf Unterstützung von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. Per E-Mail schickte sie ihm sogenannte Talking Points für ein anstehendes Referat. Vilimsky sollte demnach die Wichtigkeit intellektueller, brillanter und jüngerer Abgeordneter mit klaren Kompetenzprofilen betonen. Zugleich sollte er vor Politikern warnen, die mit fundamentaler Opposition auftreten, als Abgeordnete nur Hinterbänkler seien, nicht teamfähig seien und den politischen Betrieb letztlich aufhielten.
Im August 2017 bekam die Beziehung einen Dämpfer. Einer von Weidels Beratern teilte ihr mit, die FPÖ wolle das Thema Brenner selbst beackern und nicht, dass die AfD dort etwas unternehme. Weidel antwortete darauf, die FPÖ sei wenigstens ehrlich gewesen. Sie ist heute AfD-Chefin.
Die E-Mails zeigen laut Bericht zudem, dass sich das Umfeld der FPÖ durch den Aufstieg der AfD offenbar lukrative Aufträge erhoffte.
Bei einer Hausdurchsuchung im Jahr 2012 wurden Treuhandverträge zwischen Kickl und dem offiziellen Firmenchef T. Sila entdeckt.
Die ÖVP zeigte ihn wegen des Verdachts der Falschaussage an. Dazu wird bis heute ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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