Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis war auf der koreanischen Halbinsel unterwegs und führte dort Gespräche sowohl in Nord- als auch in Südkorea. Im Mittelpunkt der Reise nach Nordkorea stand die Wiedereröffnung des Schweizer Büros in Pjöngjang. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, habe Nordkorea nach Angaben von Cassis grosses Interesse an diesem Schritt gezeigt.
Während seines zweitägigen Aufenthalts in der nordkoreanischen Hauptstadt traf Cassis seine Amtskollegin Choe Son Hui zu einem Gespräch, das zwei Stunden dauerte. Dabei ging es um die Wiederaufnahme des politischen Dialogs zwischen den beiden Ländern. Ein Treffen mit Machthaber Kim Jong Un kam dagegen nicht zustande.
Dort unterrichtete er Vertreter der Regierung über die Unterredungen, die er in Pjöngjang geführt hatte.
Cassis selbst äusserte sich auf der Plattform X: Die Gespräche in Südkorea seien konstruktiv verlaufen. Zudem habe Südkorea grosses Interesse an der Wiedereröffnung der Schweizer Vertretung in Pjöngjang bekundet.
Bereits am 29. Oktober hatte InstaNews gemeldet, dass Cassis in Pjöngjang eine diplomatische Vertretung eröffnet hat. Es handelte sich um das erste politische Schweizer Büro dort seit 1974.
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