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Paketsteuer und EU-Gebühr verteuern Online-Bestellungen aus Drittstaaten

Ab November kommt zur Paketsteuer und dem EU-Pauschalzoll eine weitere Gebühr hinzu: zwei Euro pro Artikel bei Bestellungen aus Drittstaaten. Ein Einkauf um 15 Euro könnte dadurch auf 29,40 Euro steigen.

Paketsteuer und EU-Gebühr verteuern Online-Bestellungen aus DrittstaatenSymbolbild
Foto: Tima Miroshnichenko · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Juli zahlt man auf Drittstaaten-Bestellungen drei Euro EU-Pauschalzoll, seit Oktober in Österreich zusätzlich 2,40 Euro Paketsteuer
  • Mit den Gebühren sollen die gestiegenen Kosten für Zollkontrollen gedeckt werden
  • Im Forum kritisieren Nutzer die Abgaben als Steuer über die Hintertür, andere sehen darin ein Lenkungsinstrument gegen Kleinstsendungen

Online-Bestellungen aus Drittstaaten werden erneut teurer, berichtete die Kleine Zeitung. Betroffen sind Waren, die aus Ländern wie China, den USA oder Großbritannien kommen. Seit Juli erhebt die EU einen Pauschalzoll von drei Euro je Warenkategorie, seit Oktober kommt in Österreich die Paketsteuer von 2,40 Euro dazu.

Mit den Gebühren sollen die gestiegenen Kosten für Zollkontrollen gedeckt werden.

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Die Zeitung verweist zudem auf die Dimension des Versands.

Im Forum der Kleinen Zeitung wird die neue Regelung lebhaft diskutiert.

Deutlich weniger Verständnis zeigt „Reipsi“. Er schreibt, zuerst kassiere das eigene Land, nun komme auch noch die EU dazu, und alles werde als positiv für die Bevölkerung verkauft. Einige Kommentierende stimmen dieser Sicht zu. „Bettiwolf“ ist überzeugt, dass am Ende wieder die Endverbraucher zahlen müssen, und spricht von einer zusätzlichen Steuer, die über die Hintertür eingeführt werde.

„Bateman“ sieht in der Maßnahme eine Einschränkung des freien Welthandels. Er hält es für gut, wenn die Wählerinnen und Wähler in Österreich bei der nächsten Nationalratswahl jene Parteien abstrafen, die für die Paketsteuer verantwortlich sind.

Anders argumentiert „maexxg“, der ein völlig freies Handelskonzept für ein Märchen hält. Die Paketsteuer bezeichnet er als patriotisch und in der Höhe angemessen. Er zahle sie gerne, kaufe aber lieber regional ein. Setze China seine Handelsmacht und die Einnahmen aus dem Europageschäft ein, um den Markt zu verzerren, seien Europa und Österreich verpflichtet, dagegenzuhalten.

„Moveit“ verlangt faire Rahmenbedingungen für die freie Marktwirtschaft. Händler in Europa müssten Sicherheits- und Qualitätsstandards einhalten, während teils gefährliche Produkte aus Asien direkt an Kunden verkauft würden. Moveit wirft zwei Fragen auf: Wer zahle, wenn wegen eines minderwertigen Akkus etwas in Flammen aufgehe, und wer die Entsorgung bezahle. Die EU-Zölle verteidigt Moveit, die nationale Paketsteuer empfindet der Kommentator dennoch als Unsinn.

„OberisserH“ kann diese Haltung nicht nachvollziehen. Beide Abgaben seien als Lenkungsinstrument sinnvoll, um Kleinstsendungen einzuschränken. Er überlege sich bereits, Bestellungen zurückzuhalten, bis mehrere Produkte zusammenkommen, und habe damit schon begonnen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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