Ziel sind Shanghai und Peking. Das übergeordnete Motto lautet, die diplomatischen Beziehungen zu vertiefen und als Türöffner für österreichische Unternehmen aufzutreten. Den Kanzler begleiten Vertreterinnen und Vertreter von 50 Unternehmen.
Die wirtschaftliche Lage zwischen der EU und China ist angespannt. China habe den EU-Märkten lange gute Einnahmen und neue Möglichkeiten gebracht, heute durchrüttle es sie.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) will im Vorfeld ein ungenutztes Exportpotenzial von 5,4 Milliarden Euro bis 2030 erschließen. Eine ähnliche Botschaft werde vermutlich formuliert, wie sie der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten habe. Dieser sei kurz vor Stockers Ankunft in China zu Gast gewesen und habe dort mehr Fairness im Handel eingefordert. Stocker werde wie Steinmeier nicht nur als Vertreter Österreichs, sondern auch der Europäischen Union gesehen.
In Peking sind Treffen mit der politischen Spitze des Landes vorgesehen. Stocker trifft Staatschef Xi Jinping Ende der Woche in Peking. Die Thematisierung gegenseitiger Handelsbeschränkungen gilt damit als sicher. China ist nach Deutschland und Italien der drittwichtigste Handelspartner Österreichs, und man wolle diesen Partner nicht verprellen, sondern von dessen Stärke profitieren.
Im Kanzleramt konzentriert man sich zudem auf ein Jubiläum.
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