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Merz sieht Asienreise als Gewinn und lobt Gespräche in drei Hauptstädten

Nach fünf Tagen in Singapur, Tokio und Seoul sieht Kanzler Merz seine Asienreise als lohnend an. Im Mittelpunkt standen Wirtschaft, Sicherheit und Verteidigung.

Merz sieht Asienreise als Gewinn und lobt Gespräche in drei Hauptstädten
Foto: Archivfoto: Sandro Halank, Wikimedia Commons / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Merz bezeichnete seine fünftägige Asienreise nach Singapur, Tokio und Seoul als lohnend und sprach von Gewinn in mehrfacher Hinsicht
  • Die Indopazifik-Region steht laut Merz für 40 Prozent des Welthandels und beherbergt 60 Prozent der großen, innovativen Unternehmen
  • Mit Südkorea vereinbarte Merz eine stärkere Verteidigungszusammenarbeit, China spielte in den Gesprächen eine zentrale Rolle

Wie die tagesschau berichtet, hat Kanzler Friedrich Merz seine Asienreise als lohnend bezeichnet. Der Besuch habe sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt, sagte er. Fünf Tage lang ging es um Geschäfte in einer Boomregion, um Allianzen gegen Großmächte, um Cybersicherheit und um Verteidigung.

In Tokio gab Merz abends auf einer Dachterrasse im Ausgehviertel Shibuya eine Pressekonferenz, mit Blick auf das Lichtermeer der Metropole. Japan sei ein enger Partner Deutschlands, sagte er. Gespräche lohnten sich, auch wenn beide Länder viele tausend Kilometer geographisch auseinanderlägen. In vielerlei Hinsicht seien sie Nachbarn. Den Besuch in Japan bezeichnete der Kanzler als gut. Er gehe davon aus, dass es in den folgenden Tagen in Südkorea ebenso verlaufen werde.

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Die Botschaft der Reise lautete nach Merz’ Worten, dass Deutschland auf der politischen Weltbühne mitspielen wolle.

Rund 35 Stunden war der Kanzler in dieser Woche in der Regierungsmaschine unterwegs. Die Stationen waren Singapur, Tokio und zum Abschluss Seoul. Alle drei Hauptstädte liegen in der Indopazifik-Region, die nach Merz’ Angaben für Deutschland geopolitisch, strategisch und vor allem wirtschaftlich von großer Bedeutung ist. Die Region steht nach seiner Darstellung für 40 Prozent des Welthandels. Dort seien zudem 60 Prozent der großen, innovativen Unternehmen zu Hause.

Der Empfang sei überall überaus freundlich gewesen. Merz sprach mit Unternehmervertretern, hielt Reden und warb um Investoren. Er besuchte Forschungseinrichtungen und Firmen, darunter Kyoto Fusioneering, das Komponenten für künftige Fusionskraftwerke entwickelt. Begleitet wurde er von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation, zu der Konzernchefs von DAX-Unternehmen gehörten. Dazu kamen Händeschütteln, Führungen und zahlreiche Vorführungen von Spitzentechnologie.

In Seoul besuchte der Kanzler auch ein Labor für Quantennanotechnik an einer Universität. Dort ging es um Grundlagenforschung zu Atomen und Molekülen. Merz hörte den Wissenschaftlern zu und probierte Experimente selbst aus. Beim Verlassen des Labors sagte er, das übersteige weitgehend seine Fähigkeiten, etwas zu verstehen.

Bei den Gesprächen mit den Regierungschefs von Singapur, Japan und Südkorea spielte China eine zentrale Rolle. Die Volksrepublik sei die dominante Großmacht, die vielen Sorgen bereite, wirtschaftlich wie militärisch. Auch Russland sei nah. Mit Südkorea vereinbarte Merz eine stärkere Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. Es ging zudem um Cybersicherheit.

Auch dieses Thema stand auf der Agenda. Merz versprach, man werde im Engagement für die Ukraine nicht nachlassen.

Die deutsche Innenpolitik war in Asien weit entfernt. In Singapur, Seoul und Tokio ging es um Weltpolitik, Freihandel und künstliche Intelligenz. Zu Wochenbeginn kehrt der Kanzler nach Berlin zurück. Dort wird er sich auch der Frage der Bundespräsidentennachfolge stellen müssen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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