Laut einem Bericht, auf den sich n-tv unter Berufung auf den Spiegel stützt, lag der Grund im stark gestiegenen Silberpreis. Dieser hatte die Kalkulation der Hersteller vollständig durchkreuzt.
Die Münze „Heilige Drei Könige“ hätte als klassisches Weihnachtsgeschenk für Enkelkinder dienen können, wie der Bericht festhält. Das Vorhaben scheiterte allerdings am Materialwert.
Demnach hätte der Nennwert der Münzen deutlich unter dem Materialwert gelegen.
Beide Münzsorten mussten nach Angaben des Berichts in einer Prägestätte deformiert, eingeschmolzen und mit einem neuen Nennwert versehen werden. Das Einschmelzen der Münze „Heilige Drei Könige“ kostete laut dem Bericht 624.000 Euro, das der Münze „Wuppertaler Schwebebahn“ 733.000 Euro. Zusammen lagen die Kosten bei fast 1,4 Millionen Euro.
Schäfer kritisierte, Steuergeld sei auf diese Weise fahrlässig vernichtet worden. Mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger dürfe man schlicht nicht so verfahren, verlangte der Grünen-Politiker sinngemäß.
Der Silberpreis hatte Ende vergangenen Jahres stark angezogen, die Zuwächse übertrafen dabei sogar die des Goldpreises. 89 Euro. Anfang 2025 hatte der Preis für dieselbe Menge noch bei 30 Dollar gelegen. Derzeit liegt er knapp unter 50 Dollar.
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