Auch ein Waffenfachgeschäft wurde angegriffen.
Die Polizei sprach davon, dass an mehreren Läden Scheiben eingeschlagen worden seien.
Mehrere Personen nahmen die Beamten nach dem Angriff auf das Waffenfachgeschäft fest. Sie stellten zwei Waffen sicher.
Auch nach der Auflösung einer Demonstration wegen wiederholter Angriffe auf Einsatzkräfte seien gewalttätige Gruppen in der Frankfurter Innenstadt unterwegs, so die Polizei. Sie forderten mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit und wandten sich gegen die Einführung einer Wehrpflicht. Nachdem der Zug über mehrere Stunden weitgehend friedlich verlaufen sei, habe sich die Stimmung später geändert. Am Ende sei die Veranstaltung aufgelöst worden.
Angemeldet waren zwei Kundgebungen. Laut Polizei sei eine nach kurzer Zeit beendet worden, danach habe sich ein gemeinsamer Demozug gebildet. Die Veranstalter hätten die Teilnehmer aufgerufen, friedlich zu bleiben.
Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte am Abend in der Frankfurter Innenstadt, mehrere Polizisten seien verletzt worden. Ein Beamter sei möglicherweise etwas schwerer verletzt; dies bedürfe noch der weiteren Aufarbeitung. Poseck erklärte, die Warnung habe sich bewahrheitet, dass sich linksextremistisches Gewaltpotenzial unter die Demonstration mischen werde. Man gehe von ungefähr 100 linksextremistisch motivierten Gewalttätern aus, die die Polizei massiv mit Flaschenwürfen, Steinen und Pyrotechnik angegriffen hätten.
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