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Serbische Staatsanwaltschaft lässt Kriminalpolizeichef Kricak verhaften

Serbiens Kriminalpolizeichef Marko Kricak ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen worden. Die Anklagebehörde wirft ihm und seinem Stellvertreter Amtsmissbrauch vor.

Serbische Staatsanwaltschaft lässt Kriminalpolizeichef Kricak verhaftenSymbolbild
Foto: Siobhan Howerton · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Woche nach der Parlamentswahl wurde Kriminalpolizeichef Marko Kricak festgenommen
  • Kricak soll Ermittlungen in einem Mafia-Mordfall manipuliert und friedliche Demonstranten misshandelt haben
  • Das bisherige Regierungslager um Aleksandar Vučić muss die Oppositionsbank besetzen, der Machtwechsel ist aber noch nicht vollzogen

Eine Woche nach der Parlamentswahl in Serbien ist der Leiter der Kriminalpolizei, Marko Kricak, festgenommen worden. Wie n-tv unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die Festnahme angeordnet. Der Anklagebehörde zufolge wird Kricak und seinem Stellvertreter Bosko Sekulovic Amtsmissbrauch vorgeworfen.

Das bisherige Regierungslager um Aleksandar Vučić muss damit die Oppositionsbank besetzen. Der Machtwechsel ist allerdings noch nicht vollzogen. Nach Einschätzung von n-tv geraten die Machtbastionen des Systems Vučić dennoch bereits jetzt unter Druck.

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Kricak gilt als „Lieblingspolizist“ des bisherigen Machthabers. Ihm wird vorgeworfen, Ermittlungen in einem Mordfall aus dem Mafia-Milieu unterdrückt und manipuliert zu haben.

Kricak war nach Angaben ursprünglich Kfz-Verkäufer. Als Loyalist der Vučić-Partei SNS sei er in den Inlandsgeheimdienst BIA übernommen worden.

Zudem wirft die Staatsanwaltschaft ihm laut Tanjug vor, friedliche Demonstranten misshandelt und eingeschüchtert zu haben.

Kricak war damals Leiter dieser Einheit. Er soll die Aktion persönlich geleitet, eine Studentin geschlagen und ihr mit Vergewaltigung gedroht haben.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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