Vier Tage nach dem Zugunglück in Spanien haben die Behörden der Region Kastilien-La Mancha die Identität von 56 der 69 Todesopfer als zweifelsfrei geklärt gemeldet, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Die Behörden teilten das am Sonntag mit. Von den Identifizierten seien 54 spanische Staatsangehörige, ein Opfer komme aus Frankreich, eines aus Portugal.
Für die übrigen 13 Toten erwarten die Behörden, dass sie in den kommenden Stunden identifiziert werden können. Daraus lasse sich vermutlich ableiten, dass unter den Toten keine Österreicher sind. Für die ausstehende Identifizierung seien noch Schritte im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit notwendig.
Die fünf ausstehenden Benachrichtigungen sollten so rasch wie möglich erfolgen.
Demnach fuhr ein Renfe-Zug der staatlichen Bahngesellschaft von hinten in einen stehenden Zug des privaten Betreibers Iryo. Die Fluggesellschaft Iberia bietet zusätzliche Flüge zu gedeckelten Preisen an.
Insgesamt 40 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt, 17 davon auf Intensivstationen. Die Regierungssprecherin von Kastilien-La Mancha, Esther Padilla, sagte dem Fernsehsender RTVE am Vormittag, sie halte es für sehr wahrscheinlich, dass alle Verletzten überleben.
InstaNews hatte am 28. Oktober über die Trauer in Urda und den Druck auf den Verkehrsminister berichtet.
Er erklärte, das Vertrauen in das Hochgeschwindigkeitssystem des Landes sei erschüttert.
November finden vorgezogene Parlamentswahlen statt.
Kommentare (0)