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Cyberangriffe auf Supermarkt-Kühlanlagen erreichen auch Großbritannien

Zuvor waren Supermärkte in mehreren europäischen Ländern betroffen, in denen Kühlschränke wärmer wurden.

Cyberangriffe auf Supermarkt-Kühlanlagen erreichen auch GroßbritannienSymbolbild
Foto: Tima Miroshnichenko · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Dem National Cyber Security Centre sind in Großbritannien einige wenige Fälle bekannt, in denen verwundbare Kühltechnik ausgenutzt wurde
  • Die Angriffe nutzten Schwachstellen in Systemen zur Fernsteuerung von Kühlaggregaten aus, die Forscher Monate zuvor entdeckt hatten
  • NCSC-Chef Horne kritisiert veraltete, ungepflegte Systeme und warnt, KI könne das Auffinden von Schwachstellen erleichtern

Nach Angriffen auf Kühlsysteme in Supermärkten und bei Lebensmittellieferanten in ganz Europa ist auch Großbritannien betroffen. Wie die BBC berichtete, sind dem National Cyber Security Centre (NCSC) einige wenige Fälle bekannt, in denen verwundbare Technik im Vereinigten Königreich ausgenutzt wurde.

NCSC-Chef Richard Horne sagte im Today-Programm von BBC Radio 4, seine Behörde habe die ganze Nacht daran gearbeitet, mögliche betroffene Organisationen in Großbritannien zu warnen. Man habe eine Handvoll Stellen alarmiert und sei über einige Auswirkungen informiert.

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Zuvor hatten Supermärkte in Irland, Schweden, Estland und Belgien gemeldet, dass die Temperatur in ihren Kühlschränken am Montag gestiegen sei. Die Vorfälle folgten auf Angriffe auf Supermärkte und Lebensmittellieferanten in Frankreich Anfang Oktober. Hunderte Filialen waren vom nächtlichen Hackerangriff betroffen, der frische und tiefgekühlte Lebensmittel verdarb. Der Schaden wird auf Millionen Euro geschätzt.

Die Angriffe nutzten Schwachstellen in Systemen aus, mit denen Kühlaggregate aus der Ferne gesteuert und verwaltet werden. Diese Lücken waren Monate zuvor von Cybersicherheitsforschern aufgedeckt worden.

Horne sagte der BBC später, es sei noch zu früh, um zu sagen, wer hinter den Angriffen stecke. Organisationen und Unternehmen müssten dringend sicherstellen, dass die Technik, auf der eine Vielzahl täglich genutzter Anwendungen beruhe, sicher und aktuell sei. Die technische Basis, auf die sich die Gesellschaft verlasse, sei nicht in dem Maß gepflegt worden, wie es nötig wäre.

Viele Firmen hätten ihre Systeme über das Ende ihrer Nutzungsdauer hinaus betrieben, sie nicht aktualisiert und nicht in gesicherten, vom Internet getrennten Bereichen gehalten. Solche Versäumnisse schaffen nach Einschätzung vieler Cybersicherheitsexperten leichte Beute für Hacker, die sich einfach ausnutzen lasse.

Horne warnte, Schwachstellen könnten mit Hilfe von KI in den Händen der Gegner schneller und leichter gefunden und ausgenutzt werden. Alle Organisationen müssten prüfen, worauf sie sich verließen, und in deren Erneuerung investieren. Die Behörde greife ein, wo sie könne. Letztlich müsse aber jedes Unternehmen, jede Wohltätigkeitsorganisation und jeder Einzelne selbst entscheiden und dabei klug wählen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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