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Entschädigung für Gesetz gegen Vergesellschaftungen ist umstritten

Die Bundesregierung will ein Gesetz gegen Vergesellschaftungen wie in Berlin schnell auf den Weg bringen. Zwischen den Ministerien ist umstritten, ob die Entschädigung 100 oder 80 Prozent des Verkehrswerts betragen soll.

Entschädigung für Gesetz gegen Vergesellschaftungen ist umstrittenSymbolbild
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Das Wichtigste in Kürze

  • Merz will ein Bundesgesetz gegen Berliner Pläne zur Vergesellschaftung von Wohnungen rasch durchsetzen
  • Der Bund kann die Berliner Pläne nicht untersagen, im Gespräch ist eine Entschädigung von 80 statt 100 Prozent des Verkehrswerts
  • Ministerien sind sich beim Gesetz gegen die Berliner Pläne uneinig, der Bundestag soll nächste Woche die Geheimdienstreform beschließen

Bundeskanzler Friedrich Merz will nach Angaben der Süddeutschen Zeitung rasch ein Bundesgesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnungen durchsetzen, wie sie in Berlin geplant ist. Er bezeichnete die Sorge als Berliner Unsinn.

Das geplante Bundesgesetz sei im Übrigen so gut wie fertig, sagte Merz. Ein entscheidendes Detail sei jedoch noch offen.

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In der Koalition werde gelobt, wie geräuschlos beide wichtige Vorhaben anschöben. Kommende Woche solle der Bundestag die lange umstrittene Geheimdienstreform beschließen. Beim Gesetz gegen die Berliner Pläne gebe es dagegen, so verlautet aus der Regierung, Dissens zwischen den Ministerien.

Der Bund kann die Vergesellschaftungspläne, die auch per Volksentscheid gefordert wurden, nicht untersagen. Absatz 4 hält im Streitfall den Rechtsweg offen. Setzte die Bundesregierung 100 Prozent des Verkehrswerts an, würden Enteignungen von Wohneigentum in Berlin wegen der hohen Entschädigungen fast unmöglich. Das könnte verfassungswidrig sein, weil Artikel 15 ausgehebelt würde. Deshalb seien die 80 Prozent ins Spiel gekommen.

Das entspreche im Schnitt einem Verkehrswert von 100 000 Euro je Wohnung, was die Zeitung als sehr niedrig bezeichnet. Wer über 80 oder 100 Prozent streite, habe den Kern des Problems nicht verstanden, sagte Wohltorf.

Sie schafften Unsicherheit, keinen zusätzlichen Wohnraum und bänden Milliarden, die für den Neubau gebraucht würden, sagte Brantner dem Blatt. Die Pläne aus dem Bundesinnenministerium hält sie jedoch für fragwürdig. Es sei nicht Aufgabe der Bundesregierung, Vorhaben der Länder per Bundesgesetz unmöglich zu machen.

Unabhängig davon wächst in der SPD der Druck auf den Berliner Landesverband, nicht in die geplante Koalition einzutreten. Man könne Sachsen-Anhalt nicht kritisieren, wenn man in Berlin dasselbe durchgehen lasse. Für die Berliner Linke bedeute das, antisemitische Kräfte und Personen mit Clan-Bezügen aus den Strukturen zu entfernen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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