Die Reporter konnten nach eigenen Angaben einen der offenbar Beteiligten ausfindig machen.
Es handelt sich um Oleksij L., einen Programmierer, der sich mit maschinellem Lernen beschäftigt, einer Form der Künstlichen Intelligenz. Gegenüber „ZDF frontal“ begründete L. den Datenklau damit, die AfD sei wegen ihrer lasch gesicherten IT zu einem verlockenden Ziel geworden. Ein politisches Motiv zu vermuten, halte er für eine einfache Geschichte, die die Leute hören wollten.
L.
Zu sehen sind auch sogenannte Feindeslisten sowie Belege für Russland-Kontakte von Parteimitgliedern.
Veröffentlicht wurde der Datensatz über X vom Account „Versistance“, der wohl anonym wirken sollte. Laut ZDF finden sich online jedoch Spuren, die ihn mit L. verbinden. Auch L.
Eine weitere Spur führt in die Zeit vor der Veröffentlichung. Am 18.
Mit dem Kanal stehe auch eine Webseite der Szene in Verbindung.
L. antwortete den Reportern unter dem Kürzel „Ver“. offenbar nahesteht und von Hackerangriffen erzählt, die sie begangen haben will. Sie soll „Versistance“ auf X gefolgt sein, bis der Account deaktiviert wurde. Ein Gespräch mit „ZDF frontal“ hatte sie zunächst zugesagt, danach war sie nicht mehr erreichbar.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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