Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat in einem Video auf Instagram beschrieben, mit welchen Sorgen Frauen nachts unterwegs sind, wie die Welt berichtete. Darin zeigt sie typische Vorsichtsmaßnahmen: Frauen halten den Schlüssel griffbereit, teilen ihren Standort mit Freunden, telefonieren unterwegs oder wechseln die Straßenseite. Brantner stellt diese Situationen selbst nach. Sie werde nicht verfolgt, kenne das Gefühl aber trotzdem. Nach ihren Worten kennen es sehr viele Frauen.
Aus den Schilderungen leitet Brantner politische Forderungen ab. Ein sicheres Gefühl dürfe kein Vorrecht einzelner sein, sondern müsse jeder Frau auf jedem Heimweg zustehen, betont sie.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß wirft Brantner vor, bei dieser Debatte einen Teil der Kriminalstatistik auszublenden. Gegenüber Bild wertete er ihr Vorgehen als Verlogenheit. Wer sich beschwere und auf andere deute, dem zeige die eigene Partei ebenfalls mit drei Fingern zurück, so Ploß.
Die Verfasser sahen in der Einladung der Islamisten nach Europa einen gravierenden Fehler.
Das Bundeskriminalamt spricht von einer deutlichen Überrepräsentation. Aus dem Vergleich mit dem Bevölkerungsanteil allein lasse sich keine Ursache für die Unterschiede ableiten, da Alters- und Geschlechtsstruktur sowie soziale Faktoren berücksichtigt werden müssten.
Brantner kritisierte daraufhin die Wortwahl des Kanzlers. Deutschland brauche einen Kanzler, der verbinde, und keinen, der in rätselhaften Sätzen alle unter Verdacht stelle. Die Grünen-Vorsitzende beantwortete diese Anfrage am Sonntag nicht.
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