Für Flüssigkeiten von E-Zigaretten sollen höhere Steuern gelten.
Die Abstimmung im Plenum ist für den Abend geplant; eine Zustimmung gilt als nahezu sicher.
Der Anstieg fällt wegen knapper Kassen höher aus als zunächst vorgesehen. Das Bundesfinanzministerium hatte vorgeschlagen, die Steuer im kommenden Jahr um einen Cent auf 33 Cent zu erhöhen und sie bis 2030 jährlich um einen weiteren Cent auf 36 Cent anzuheben.
Der Lobbyverband Bündnis für Tabakfreien Genuss kritisiert die Pläne. Viele solcher Liquids kosteten aktuell 12 Euro; einschließlich erwarteter Kostensteigerungen für Energie, Löhne, Transport und Logistik könne der Preis 2030 bei knapp 15 Euro liegen.
Dahlmann warnte zudem, der Schwarzmarkt könne deutlich wachsen. Die Steuer auf Vaping-Liquids sei im vergangenen Jahr bereits von 26 auf 32 Cent erhöht worden. Mit jeder weiteren Steuerstufe werde das illegale Geschäft attraktiver.
In Deutschland nutzen laut einer Erhebung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen E-Zigaretten.
Die Steuer auf Tabakprodukte soll über vier Jahre regelmäßig steigen.
Reinhardt sprach sich außerdem dafür aus, der zunehmenden Verbreitung von Nikotinbeuteln entgegenzuwirken.
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