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Polizei nimmt in Frankreich rund 2.400 Menschen nach gewaltsamen Protesten fest

Nach Protesten gegen steigende Lebenshaltungskosten hat die Polizei rund 2.400 Menschen festgenommen. Plünderungen und Brände erschütterten mehrere französische Städte, Präsident Macron machte radikale linke Gruppen verantwortlich.

Polizei nimmt in Frankreich rund 2.400 Menschen nach gewaltsamen Protesten festSymbolbild
Foto: Th2city Santana · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei gewaltsamen Protesten in mehreren französischen Städten nahm die Polizei rund 2.400 Menschen fest
  • In Lyon setzten Demonstranten ein Touristenbüro in Brand, in Limoges stürzte das historische Rathaus nach einem Feuer ein
  • Laut der Retail and Trade Federation wurden rund 1.500 Geschäfte beschädigt und die finanziellen Verluste erreichten mehrere hundert Millionen Euro

In mehreren französischen Städten haben gewaltsame Proteste für Chaos gesorgt. Wie die Hindustan Times berichtete, versammelten sich am Wochenende große Menschenmengen gegen steigende Lebenshaltungskosten. Die Polizei nahm rund 2.400 Menschen fest.

Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen maskierte Demonstranten in Paris und anderen Städten ein, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Einige Demonstranten sollen Gegenstände auf Polizisten geworfen und Feuerwerkskörper auf sie gerichtet haben. In Paris brannten mehrere geparkte Autos, über dem Zentrum war Rauch zu sehen. In Lyon setzten Demonstranten ein Touristenbüro in Brand. In Marseille und Lille drangen sie in Rathäuser ein, in Bordeaux in ein Polizeigelände. Die Gebäude wurden beschädigt, bevor die Gruppen abzogen.

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Der Verband Retail and Trade Federation teilte mit, dass rund 1.500 Geschäfte beschädigt wurden. Die finanziellen Verluste erreichten nach seinen Angaben mehrere hundert Millionen Euro. In Paris, Marseille, Nice, Bordeaux und Lille wurden dutzende Läden geplündert. Ein Apple-Store in Lille wurde komplett leergeräumt. Eine Joggerin in Paris, Anita G., beobachtete nach AFP-Angaben, wie eine Gruppe Männer Waren aus einem Geschäft für Sportschuhe stahl.

Mehr als 300 Demonstranten versuchten, die Champs-Élysées hinaufzugehen, wo sich Luxusgeschäfte befinden. Die Polizei feuerte Tränengas ab, um sie aufzuhalten. Besonders schwer traf es das historische Rathaus von Limoges. Es wurde von einem großen Feuer erfasst, das die Gebäudestruktur nicht überstand, und stürzte ein. Das Rathaus war 1873 gebaut und 1883 eingeweiht worden und hatte die beiden Weltkriege überstanden. Der Regionalpräsident sagte der AFP, das Gebäude sei weitgehend verloren. Er sprach von einer Katastrophe für das Kulturerbe und bezeichnete den Brand als vorsätzliche Tat von Randalierern.

Präsident Emmanuel Macron äußerte sich am Sonntag in einer Ansprache an die Nation. Er erkannte nach eigenen Worten die Frustration und Demütigung an, die die Bürger empfänden. Zugleich kündigte er an, dass diejenigen, die geplündert hätten, für die Schäden aufkommen müssten. Wer die Republik zu Fall bringen wolle, werde zur Verantwortung gezogen. Er verurteilte eine ungezügelte Gewalt aufständischer Kräfte aus radikal linken Gruppen, denen sich zahlreiche Kriminelle angeschlossen hätten. Mindestens 2.400 Menschen seien festgenommen worden.

Zu den Protesten riefen laut Bloomberg mehrere Gruppen auf, darunter die Bewegung der Gelbwesten. Diese entstand 2018 gegen eine geplante Erhöhung der Treibstoffsteuer unter Macron, die nach ihrer Auffassung vor allem Menschen auf dem Land und Arbeiter trifft, die auf das Auto angewiesen sind. Die Bewegung verlor über die Zeit an Bedeutung, ist aber nie ganz von der Straße verschwunden. Der Aufruf zum Samstag stammte zunächst von einem TikTok-Nutzer ohne erkennbare politische Absicht. Die Gelbwesten nutzten die Gelegenheit, um ihre Bewegung wiederzubeleben.

Schon seit mehr als drei Wochen protestieren auch Schüler, unter anderem gegen die Zustände in den Klassenzimmern, Lehrerausfälle und die Zulassung zur Universität. Die Regierung hat zugesagt, die Forderungen der Schüler zu prüfen. Eine deutliche Erhöhung des Bildungsetats schließt sie allerdings aus. Die Unruhen fallen in eine Zeit, in der sich Frankreich auf Wahlen in sechs Monaten vorbereitet, mit denen Macron ersetzt werden soll.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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