Die Zahl der Asylanträge in Österreich geht weiter deutlich zurück. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres waren es rund 13.500. Daraus ergibt sich ein Rückgang von 45 Prozent.
Unter den Antragstellern sind Männer mit 58 Prozent etwas stärker vertreten als Frauen. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent ist minderjährig. Das hänge unter anderem mit vielen Anträgen nachgeborener Kinder zusammen, schreibt das Blatt. Die Zahl der originären Anträge, also jener von Personen, die neu nach Österreich kommen, liegt mit knapp 2.800 weiterhin deutlich unter der Zahl jener Menschen, die sich bereits im Land befanden.
Bei der Herkunft liegen Syrer mit 1.941 Ansuchen vorne, gefolgt von Afghanen mit 1.682. Bei den originären Anträgen zeigt sich ein anderes Bild: Hier führen die Afghanen mit 581 Anträgen klar. Nur 256 Syrer kamen neu ins Land, und das liegt kaum über der Zahl der Türken mit 238.
Bisher wurde Asyl in 4.739 Fällen gewährt. Bei den Asylanerkennungen hatten Afghanen mit einer Quote von gut zwei Dritteln besonders gute Aussichten. Für Syrer fiel die Entscheidung hingegen nur in etwa jedem dritten Fall zugunsten des Status aus. Syrer bilden dagegen mit deutlichem Abstand die größte Gruppe unter den subsidiär Schutzberechtigten.
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