Das sagte Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) am Freitag, wie die Salzburger Nachrichten berichten.
Die ÖW sorge dafür, dass ausländische Wertschöpfung nach Österreich gebracht werde. Man müsse jedes Jahr einen Aktionsplan dahinterstellen, betonte Zehetner.
Der Nächtigungsanteil in den Nebensaisonen solle von 53 auf über 60 Prozent klettern.
Im Fokus stehe derzeit die Wirtschaftskraft und Resilienz der Betriebe. Im Zuge der gewerblichen Tourismusförderung seien 2025 mit 23 Millionen Euro ein Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro realisiert worden. Zehetner nannte dies einen kraftvollen Hebel. Die Fördereffizienz solle gesteigert und die Abwicklung beschleunigt werden. Eine entsprechende Studie dazu sei in Arbeit.
Der Schneemangel infolge des Klimawandels werde zusehends zum Problem.
Besondere Aufmerksamkeit gelte auch der Landgastronomie, die beim Wandel unterstützt werden müsse, so Zehetner. Die Wettbewerbsbedingungen hätten sich hier gravierend verändert. Traditionelle Gasthäuser seien besonders wichtig, weil sie im zentralen Leben vor Ort verankert seien. Eine Studie solle klären, welchen Beitrag man leisten könne, um das Gasthaus-Sterben einzudämmen.
Zehetner verwies dabei auf die Aktivpension ab 1. Jänner 2027.
Die Verhandlungen mit dem Sozialministerium stocken. Zehetner sagte dazu, man sei nach wie vor in Verhandlungen und zuversichtlich, dass die Verordnung zeitnah kommen werde.
Wer Qualität, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung sichern wolle, müsse auch die Voraussetzungen dafür schaffen, erklärte Rainer.
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