Die IG Metall verlangt von Volkswagen, die Kündigung des Tarifvertrags zurückzunehmen. Wie der NDR berichtete, sondieren Gewerkschaft, Betriebsrat und VW-Spitze heute in einem Hotel in Hannover die Lage. Es ist das zweite Überprüfungsgespräch.
IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger sagte kurz vor dem Treffen, das Ultimatum gelte bis Ende Oktober. Sollte die Frist verstreichen, drohe die Gewerkschaft mit gewaltigen Folgen. Gröger forderte außerdem, dass Volkswagen am 24. November Tarifverhandlungen über den Haustarifvertrag an den Standorten Emden, Hannover und Zwickau aufnimmt.
Die Friedenspflicht endet am 31. Dezember. Danach wären auch Streiks bei VW möglich. Dem Bericht zufolge stehen die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm auf der Kippe.
Auch der Konzern hat sich vor dem Treffen geäußert. Arne Meiswinkel, Vorstand für den Bereich Personal bei der Marke Volkswagen, erklärte, der Konzern wolle VW zukunftssicher aufstellen. Nur wirtschaftlich erfolgreiche Firmen könnten dauerhaft sichere Arbeitsplätze schaffen. Aus Konzernsicht gehe es in den Verhandlungen um wettbewerbsfähige Arbeitskosten und weitere Personalinstrumente. Die Belegschaft brauche in der jetzigen Lage rasch Gewissheit und akzeptable Lösungen, sagte Meiswinkel.
Demnach soll dies geplant sein.
Wo und wie genau das geschehen soll, wird in den kommenden Wochen verhandelt.
InstaNews hatte am 23. Oktober über die Beratungen von IG Metall, Betriebsrat und VW-Management in Hannover über den Sparkurs berichtet.
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