InstaNews Die Zeitung
Politik

Netanyahu warnt Iran vor Störversuchen bei Israels Wahl am 27. Oktober

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu warnt Iran und dessen regionale Verbündete davor, die Parlamentswahl am 27. Oktober zu stören. Das Militär sei auf mögliche Angriffe vorbereitet.

Netanyahu warnt Iran vor Störversuchen bei Israels Wahl am 27. Oktober
Foto: Archivfoto: Yaakov Saar / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Netanyahu warnt Iran und dessen Verbündete vor Störversuchen bei der Wahl am 27. Oktober und droht mit unverhältnismäßigen Schlägen
  • Israel wählt am 27. Oktober alle 120 Mitglieder der Knesset, und die Wahl könnte Netanyahus lange Amtszeit als Regierungschef beenden
  • Netanyahu ordnete nach eigenen Angaben an, dass die Sicherheitskräfte auf den Sturz der Regierung Irans hinarbeiten sollen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Iran und dessen regionale Verbündete davor gewarnt, die Parlamentswahl am 27. Oktober zu stören. Wie die Hindustan Times berichtete, erklärte Netanyahu in einer Videobotschaft, Israels Militär sei auf mögliche Angriffe vorbereitet. Die Gegner sollten Israel nicht auf die Probe stellen, sonst würden sie unverhältnismäßige Schläge erleiden.

Netanyahu behauptete, der israelische Geheimdienst habe Anzeichen dafür entdeckt, dass Iran und seine Verbündeten mit Angriffen die Abstimmung stören könnten. Die Streitkräfte seien sowohl für defensive als auch für offensive Operationen bereit.

Heuer weicht von CDU-Linie ab und will Plenarsaal nicht verlassen
Auch interessantHeuer weicht von CDU-Linie ab und will Plenarsaal nicht verlassen

Die Warnung fällt in eine Phase, in der Netanyahu die nationale Sicherheit ins Zentrum seines Wahlkampfs rückt. Er hebt den Krieg gegen Iran hervor, den Israel und die USA im Februar begonnen haben. Dabei stellt er sich als Führungsfigur dar, die die Bombardierung fortsetzen könne.

Israel wählt am 27. Oktober alle 120 Mitglieder der Knesset, des Parlaments. Die Wahl könnte Netanyahus lange Amtszeit als Regierungschef beenden. Er hat länger als jeder andere israelische Politiker an der Spitze der Regierung gestanden und legt im Wahlkampf großen Wert auf seine Sicherheitsbilanz.

Am selben Tag teilte Netanyahu ein KI-generiertes Bild, das eine Pilzwolke über Tel Aviv zeigt. Der dazugehörige Text wird einem rechtsgerichteten politischen Kommentator zugeschrieben und beschreibt Iran als existenzielle Bedrohung für Israel.

Zuvor in dieser Woche hatte Netanyahu nach eigenen Angaben angeordnet, dass die Sicherheitskräfte auf den Sturz der Regierung Irans hinarbeiten sollen. Einen Tag vor dieser Ankündigung veröffentlichte er ein Video, in dem er vor einem Kampfjet steht und mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Beide Politiker kündigten darin an, die Sache gemeinsam zu Ende zu bringen.

Irans Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass weitere Angriffe der USA und Israels nichts an der Politik Teherans ändern würden. Ob es zum Krieg komme oder nicht, Irans Grundsätze blieben bestehen. Sollte es jedoch eine gewisse Vernunft geben, werde es keine erneuten militärischen Aktionen gegen Iran geben. Das Ende dieses Krieges müsse an allen Fronten gelten. Zudem warnte Araghchi, dass die Straße von Hormus nicht wieder in den Zustand vor dem Krieg zurückkehren werde. Die schmale Wasserstraße ist eine wichtige Route für globale Öl- und Gaslieferungen.

Trump hatte am Samstag behauptet, die USA könnten neue Angriffe gegen Iran starten, zugleich aber eine Einigung für möglich gehalten. Er erklärte, es bestehe eine Möglichkeit, dass er angreife, ebenso eine Möglichkeit für ein großes Abkommen. Teheran wolle eine Vereinbarung, er zweifle aber, ob Iran seine Zusagen einhalten würde. Trump lobte zudem den Einsatz des US-Militärs, das nach seinen Worten die militärischen Fähigkeiten Irans umfassend beschädigt habe.

Die USA und Israel hatten Iran am 28. Februar bombardiert und dessen obersten Führer getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf US-Stützpunkte am Golf und schloss die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Ein Waffenstillstand zwischen Iran und den USA trat am 8. April in Kraft und beendete die anhaltende Bombardierung. Streit über den Seezugang und die Blockade dauert jedoch an. Ein im Juni von beiden Seiten vereinbartes Memorandum scheiterte später, beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen dessen Bedingungen vor.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.